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Eintracht Frankfurt

Hütter sieht den Druck bei Inter: „Müssen fast gewinnen!“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Eintracht Frankfurt hat als letztes deutsches Team die Möglichkeit, weiter auf europäischer Bühne mitzuwirken. Die Hessen treten mit einem 0:0 im Gepäck – und rund 15.000 Fans im Guiseppe-Meazza-Stadion gegen Inter Mailand zum Rückspiel im Europa-League-Achtelfinale an. Trainer Adi Hütter, der wegen seiner Sperre nicht dabei sein darf, gab den Druck im Gespräch mit RTL an die Gastgeber weiter.

Was ist im Europapokal ein gutes Hinspielergebnis? Der Blick auf die Ergebnisse in der Champions League konnte keine definitive Antwort geben. Aber vor allem der FC Bayern München bekam zu spüren, dass ein 0:0 auswärts im Rückspiel ganz schnell nichts mehr wert sein kann. Ob es Inter Mailand gegen Eintracht Frankfurt ähnlich ergeht? „Es ist in K.o.-Duellen speziell zu Hause wichtig keinen Gegentreffer zu kassieren“, bewertete Adi Hütter das torlose Remis positiv. Der Druck liege deshalb bei den Nerazzurri: „Inter muss fast gewinnen. Wir sind bei jedem Unentschieden mit Toren weiter.“

Hütter setzt sich hohe iele

Die Hessen, von rund 15.000 Anhängern in die Modestadt in den Norden Italiens begleitet, werden in dieser Begegnung von den Assistenztrainern Christian Peintinger und Armin Reutershahn betreut. Hütter darf erst nach Spielende wieder Kontakt zum Team aufnehmen und muss die Begegnung von einem Tribünenplatz aus anschauen. Davon will sich der Österreicher aber nicht entmutigen lassen und gibt selbstbewusst die Richtung vor: „Wenn man sich keine Ziele setzt oder nicht träumt, dann frage ich mich: ‚Wofür war der Pokalsieg gut? Wofür hat man die Gruppenphase überstanden?‘ Man muss die Chance am Schopf packen.“ Der 48-Jährige freue sich auf das Rückspiel in der „ehrfürchtigen“ Fußballkathedrale im Westen der Metropole und gab Einblick in sein Innenleben: „In diesem Stadion eine Runde weiterzukommen wäre etwas ganz Besonderes.“

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