1. FC Nürnberg

Hütter schwärmt von Kubo

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Die Verpflichtung von Yuya Kubo galt beim 1. FC Nürnberg im Sommer als echter Transfercoup. Bislang konnte der Japaner noch nicht wie erhofft liefern. Gelingt ihm ausgerechnet gegen Eintracht Frankfurt und Ex-Trainer Adi Hütter am Sonntag (13.30 Uhr) ein Befreiungsschlag?

Der 1. FC Nürnberg hat vor dem Duell gegen Eintracht Frankfurt mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Topstürmer Mikael Ishak und Mittelfeldspieler Eduard Löwen werden Trainer Michael Köllner definitiv nicht zur Verfügung stehen. Ein Einsatz von Yuya Kubo wird somit sehr wahrscheinlich. Der Japaner war in den ersten Partien gesetzt, doch zuletzt gegen die TSG Hoffenheim (1:3) kam der Offensivallrounder nur von der Bank. Noch konnte der 24-Jährige nicht die erhofften Akzente setzen, ihm gelangen bei allem Bemühen weder Treffer noch Assists.

Hütter kennt Kubo

Eintracht-Coach Adi Hütter hat dennoch großen Respekt vor Kubo, den er in seiner Zeit bei Young Boys Bern rund eineinhalb Jahre von Juli 2015 bis Januar 2017 trainierte. In 61 Pflichtspielen erzielte der 13-fache Nationalspieler 23 Treffer und legte deren sieben auf. Der Coach hob auf Nachfrage von fussball.news dessen Qualitäten hervor: „Er ist beweglich, laufstark und beidfüßig.“

Eintracht favorisiert

Generell wolle sich der Österreicher aber nicht daran orientieren, ob die Nürnberger mit Kubo oder Törles Knöll beginnen. „Der Club richtet sich vielleicht nach uns“, vermutete Hütter. Für ihn sei es entscheidend, „wie wir auftreten. Wir müssen die richtigen Spieler finden, die frisch genug sind um den nächsten Sieg einzufahren.“ Die Form spricht klar für die Eintracht, die zuletzt fünfmal in Folge gewinnen und dabei 19:4 Treffer erzielen konnte. Doch Vorsicht: Nürnberg ist „daheim stärker als auswärts.“ Sieben seiner acht Zähler holten die Franken vor eigenem Publikum.

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