Bundesliga

Hütter: „Man wächst an gewissen Herausforderungen!“

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Trainer Adi Hütter musste bei Eintracht Frankfurt inzwischen schon einige kritische Phasen meistern. Der Österreicher konnte aus diesen Phasen aber für sich einiges mitnehmen.

Obwohl sich Eintracht Frankfurt seit 2016 stetig nach vorne entwickelt, mussten einzelne kleinere Krisen oder unangenehme Phasen gemeistert werden. Adi Hütter beispielsweise erlebte einen schwierigen Start 2018, stürzte im Mai 2019 noch aus den Champions-League-Rängen ab, holte im Winter nur einen von 21 möglichen Zählern und musste das Team nach dem Re-Start nach fünf Bundesliga-Niederlagen in Serie in die Spur bringen.

„Man wächst an gewissen Herausforderungen“

Der Österreicher fand aber stets die passende Antwort und sagte auf Nachfrage von fussball.news: „Es geht nicht immer nur aufwärts in einer Karriere. Als Trainer und Mensch wächst man an gewissen Herausforderungen.“ Hütter gelang es dabei stets rechtzeitig, „den Bock“ umzustoßen und seine „Lehren und Schlüsse daraus zu ziehen“.

Hütter zieht richtige Schlüsse

Beispiele gibt es einige dafür. Im Wintertrainingslager in den USA studierte er akribisch die Viererkette ein, die in den ersten Wochen prima funktionierte und Fundament für Stabilität und zehn Punkte mit 10:2 Toren in vier Partien war. Als Hütter vor den Duellen gegen Freiburg, Wolfsburg und Bremen bemerkte, dass eine von Makoto Hasebe angeführte Dreierkette besser funktioniert, stellte er zum richtigen Zeitpunkt um.

Vertrauen in die Qualität

Der 50-Jährige bewahrte die Ruhe, wurde nicht nervös und vertraute auf die „eigene Qualität“, aber auch die aus dem Umfeld und der Mannschaft. „Natürlich“, so Hütter, „wächst man da mit. Das gibt mir das Gefühl, dass wir eine schwierige Phase überstehen können.“ Es sei ein Reifeprozess, schließlich gehe es nicht immer nur nach vorne.

„Keine einfache Saison“

Die Saison 2019/20 bezeichnet Hütter bereits vier Wochen vor dem Ende als „keine einfache“. In der Liga stotterte der Motor häufig, auch der Einzug ins Europa-League-Achtelfinale (0:3 im Hinspiel gegen Basel) und DFB-Pokal-Halbfinale (gegen den FC Bayern München) sorgten nicht für große Euphorie im Umfeld. Doch Hütter konnte sich auf die Mannschaft und sein Trainerteam verlassen: „Wenn es kritisch geworden ist, dann haben wir es geschafft, wieder in die richtige Spur zu kommen.“ Der Lohn: nach sieben Zählern aus den vergangenen drei Partien ist der Klassenerhalt vor dem Duell gegen den FSV Mainz 05 greifbar nahe.

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