Bundesliga

Hütter lobt Kovac: „Hat drei Titel geholt und ist ein ausgezeichneter Trainer“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Trainer Niko Kovac steht beim FC Bayern München nach den Leistungen der vergangenen Wochen (mal wieder) gewaltig unter Druck. Bei Eintracht Frankfurt ist der Werdegang des Kroaten noch immer präsent. Nachfolger Adi Hütter wollte sich nicht zu sehr mit dessen Situation beschäftigen, fand aber lobende Worte für die Arbeit von Kovac.

Zwölf Akteure, die im Mai 2018 mit Niko Kovac gegen den FC Bayern München deutscher Pokalsieger wurden, stehen noch immer im Kader von Eintracht Frankfurt. „Ob die Jungs, die mit Niko zusammengearbeitet haben, noch über ihn sprechen, weiß ich nicht“, sagte Adi Hütter bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den deutschen Rekordmeister auf Nachfrage von fussball.news. Er verwies auf die Umbrüche, die es seitdem bei den Hessen gab: „Mittlerweile sind schon viele Spieler nicht mehr da und wir haben neue Spieler geholt, die Niko nicht mehr kennen.“

Emotionales Duell rund um Kovac

Wenn Eintracht auf den FC Bayern trifft ist es dennoch auch in emotionaler Hinsicht ein besonderes Duell. Das Umfeld verfolgt den Weg von Kovac weiterhin, der zuletzt seinerseits die Fans der Frankfurter lobte und sich damit den Unmut der eigenen Anhängerschaft zuzog. Es gibt in München viel Kritik an der Arbeit des Kroaten, der bei der Eintracht ewiges Mitglied ist und seinen ersten großen Erfolg als Trainer feierte.

Hütter lobt seinen Vorgänger

„Hier spielt Eintracht Frankfurt gegen den FC Bayern München“, wollte Hütter den Fokus von der emotionalen auf die sportliche Schiene rücken: „Es ist nicht meine Aufgabe, die Situation in München zu bewerten. Das steht mir nicht zu.“ Er richtete dennoch anerkennende Worte an Kovac: „Niko hat in den letzten zwei Jahren drei Titel geholt und ist ein ausgezeichneter Trainer.“

Viel Kritik für Kovac beim FC Bayern

Obwohl Kovac mit dem FC Bayern im vergangenen Jahr das nationale Double holen und zuletzt beispielsweise einen 7:2-Kantersieg bei Tottenham Hotspur feiern konnte, steht er permanent in der Kritik – zuletzt vor allem wegen seiner „Notnagel“-Aussage zu Thomas Müller oder dem PS-Vergleich zwischen München und dem FC Liverpool. Gegen seinen Ex-Klub hofft er auf einen Befreiungsschlag. Seine Bilanz im Vergleich mit Hütter ist eindeutig: Drei Partien, drei Siege, 13:1 Tore.

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