Bundesliga

Hütter lobt Edelreservist Müller

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Eintracht Frankfurt hat in den vergangenen Wochen mit teilweise begeisterndem Offensivfußball auf sich aufmerksam gemacht. Allerdings gibt es bei den Hessen nicht nur Gewinner. Nicolai Müller ist zum Reservisten geworden. Trainer Adi Hütter lobt den Neuzugang dennoch.

„Wenn du weniger zum Einsatz gekommen bist und siehst, dass die Mannschaft erfolgreich ist, hast du selber das Gefühl, ich bin jetzt weiter weg“, erklärte der Österreicher am Donnerstag in seiner Spieltagspressekonferenz. „Ich finde trotzdem, dass Nicolai sehr, sehr gut trainiert. Er versucht, immer 100 Prozent zu geben.“ Der Mittelfeldspieler kehrte im Sommer nach 15 Jahren zu seinem Jugendverein zurück. Müller feierte bei seinem Startelf-Debüt gegen den SC Freiburg mit einem Tor das perfekte Comeback. Seither hat sich seine Rolle aber nach und nach marginalisiert. Der letzte Einsatz steht für den 31-Jährigen am 26. September gegen Borussia Mönchengladbach zu Buche. Beim 1:1 beim 1.FC Nürnberg am Sonntag stand er erstmals nicht mal im 18-Mann-Kader.

Stellt Hütter Müller auf die Acht?

Hütter bestätigte, dass Müller seine Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht habe. „Das verstehe ich auch, das ist normal“, so der 48-Jährige. Im aktuell bevorzugten 3-5-2-System des Österreichers ist der gelernte Außenstürmer aber nicht so einfach unterzubringen. Eine Überlegung sei es, Müller auf der Acht zu testen, so Hütter. Ob das bereits am Freitagabend beim Tabellenletzten VfB Stuttgart eine Option ist, scheint aber fraglich. Müller hatte sich dem amtierenden DFB-Pokalsieger im Sommer ablösefrei vom Absteiger Hamburger SV angeschlossen. Dort kam er verletzungsbedingt in der Vorsaison nur auf drei Pflichtspieleinsätze. Entsprechend wichtig wäre es nun, einen regelmäßigen Spielrhythmus zu finden.

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