Bundesliga

Hütter kritisiert Bremer Bank: „Das gehört sich nicht“

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Adi Hütter ist ein Trainer, der seine Worte mit Bedacht wählt und den Kollegen gegenüber sehr besonnen auftritt. Doch nach dem 3:0-Sieg von Eintracht Frankfurt bei Werder Bremen gab es einige scharfe Sätze in Richtung des Gegners.

Zur Halbzeitpause sollen sich die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt über das Verhalten Werder Bremens an der Seitenlinie beschwert haben. Adi Hütter erklärte nach Abpfiff gegenüber Sky: „Wenn der Cheftrainer mal eine Äußerung tätigt, habe ich überhaupt kein Problem. Die Grenze wird dann überschritten, wenn sich die Torwarttrainer bzw. die Co-Trainer so aufmüpfen. Dann habe ich kein Verständnis für.“

Hütter ärgert sich über Bremer Bank

Auch der 3:0-Sieg konnte diesen Ärger nicht vollständig verrauchen lassen: „Das habe ich auch kundgetan. Das ist das, was mich stört.“ Der Ex-Profi zeigte einerseits Verständnis: „Jeder kämpft für seine Mannschaft, trotzdem muss ich nicht bei der jeder Entscheidung aufspringen und in unsere Richtung deuten. Das gehört sich nicht.“

„Bin aber niemandem böse“

Hütter blieb dabei zwar gewohnt gelassen, doch in dem Coach der Eintracht brodelte es auch wenige Minuten nach dem Schlusspfiff noch gewaltig. „Da ist für mich eine Grenze überschritten worden“, betonte der 50-Jährige. Doch die versöhnlichen Bilder, als er sich vertraut mit Florian Kohfeldt unterhielt, unterstrichen seinen Abschlusssatz: „Ich bin aber niemandem böse.“

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