Bundesliga

Hütter: Hätte im Sommer nicht mit Abstiegskampf gerechnet

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Eintracht Frankfurt hat aus den letzten vier Ligaspielen nur einen Punkt geholt, ist mittlerweile nur noch zwei Punkte von Relegationsplatz sechzehn entfernt. Ein Szenario, das auch für Trainer Adi Hütter neu ist.

Fünfzehn Gegentore hat Eintracht Frankfurt in den letzten vier Spielen kassiert, kam nach einem 1:3 Rückstand gegen den SC Freiburg allerdings noch zu einem umkämpften 3:3 und sicherte sich so einen Punkt. Dennoch sind die Hessen  deutlich im Abstiegskampf angekommen, Träume von Europa sind mittlerweile kein Thema mehr. Doch nicht nur die Fans, auch Trainer Adi Hütter ist plötzlich in einer neuen Situation. Die Niederlagen und die aktuelle Platzierung seien „ungewohnt“ für ihn, erklärte der Österreicher gegenüber der Bild. Spurlos geht die aktuelle Situation also auch an Hütter nicht vorbei. „Die Fakten beschäftigen mich“, ließ er wissen und präzisierte: „Ich ärgere mich, dass wir in dieser Situation sind – trotz unserer Qualität.“ Tatsächlich müsste diese für einen Mittelfeldplatz langen, statt nur für den Abstiegskampf. Gleichzeitig macht sie dem Frankfurter Trainer aber auch Mut, lässt ihn zuversichtlich sein, dass der Klub „diese unangenehme Phase oder auch leichte Krise bewältigen“ wird.

Hütter sieht keine Angst bei den Spielern

Diese hätten viele Beobachter vor der Saison wohl nicht für möglich gehalten. Auch Hütter nicht, wie er zugab: „Ganz ehrlich, ich hätte im Sommer nicht damit gerechnet, dass wir nach 26 Spielen in einem so unangenehmen Tabellenbereich sind.“ Schließlich sei der Start ja gut gewesen, erklärte der Österreicher. So holte die Eintracht aus den ersten zehn Spielen ordentliche fünfzehn Punkte, darunter einen fulminanten 5:1 Erfolg gegen den FC Bayern München. Danach gab es aus den verbleibenden Spielen bis zur Winterpause allerdings nur noch einen Punkt. Der aktuellen Situation will Hütter nun „mit Respekt“ aber ohne Angst entgegentreten, die sieht er schließlich auch bei seinen Spielern nicht: „Ich glaube, wenn die Mannschaft ängstlich wäre, hätte sie gegen Freiburg nach einem 1:3 anders reagiert. Es fehlt uns halt das Erfolgserlebnis.“ Die nächste Chance auf einen dreifachen Erfolg hat die Eintracht am kommenden Samstag, da tritt sie um 15.30 beim VfL Wolfsburg an.

About Stefan Katzenbach

1 Comment

  1. Cemil

    29.05.2020 at 12:46

    Nun der Gute Herr A.Hütter ist aus meiner Sicht aus verschiedenen Gründen allerdings nicht ganz unschuldig an diese Misere zb Aufstellung der Mannschaft Ich denke und hoffe das wir die Saison mit Dellen und Schrammen jedoch ohne Abstieg überstehen werden.
    FORZA SGE

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