Bundesliga

Hütter erklärt seinen Führungsstil

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Eintracht Frankfurt zählt nach Stotterstart zu den positiven Überraschungen der Saison. Dabei fiel der Umbruch im vergangenen Sommer wieder etwas größer aus. Doch Trainer Adi Hütter hat es mit seinem Führungsstil geschafft, der Mannschaft einen neuen Stil zu verpassen.

Dabei befindet sich Adi Hütter stets auf der Suche nach der richtigen Balance. Er kommuniziert viel mit den Spielern, fragt auch nach privaten Dingen und versucht so frühzeitig, ein gewisses Konfliktpotential zu erkennen und diesem entgegenzuwirken. Die Gefahr, die gebotene Distanz zu verlieren, sieht der Österreicher im Gespräch mit Sport Bild nicht: „So weit lasse ich es gar nicht kommen. Wenn man ihnen zu nahe ist, fressen dich die Spieler.“

Die Suche nach der richtigen Balance

Eine Entwicklung in die andere Richtung sieht Hütter jedoch ebenfalls nicht als optimal an: „Aber zu weit weg zu sein ist noch viel gefährlicher.“ Es sei wichtig, dass der Trainer interessant bleibe: „Wenn man nur konsequent und hart ist, wenn man die Spieler nicht zum Lachen bringen kann, ist es sehr fad. Wenn man nur den Clown macht und keine Härte und Konsequenz hat, ist man leicht durchschaubar.“

Weder Freund noch Feind

Hütter betonte deshalb mit Nachdruck seine Rolle für die Mannschaft: „Ich bin nicht der Freund der Spieler, aber ich bin auch weit weg davon, ihr Gegner zu sein.“ Der Vorarlberger bleibt dabei zumeist ruhig und besonnen, größere emotionale Ausbrüche waren bislang nicht zu vernehmen. Im Gegensatz zu Vorgänger Niko Kovac wirkt er etwas verschlossener und introvertierter. Hütter sieht darin keine Probleme: „Ich möchte betonen, dass ich ein sehr lustiger Mensch sein kann. Aber eher im Privaten, bei meinen Freunden.“

About Christopher Michel

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