Bundesliga

Hübner: „Haben dem BVB in die Karten gespielt“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Das war am Ende deutlich: Borussia Dortmund hat sich durch einen 4:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt aus der schwierigen Phase geschossen. Wie Sportdirektor Bruno Hübner festgestellt hat, ist den Hessen dabei wenig gelungen.

„Wir haben dem Gegner in die Karten gespielt“, stellte Bruno Hübner nach der 0:4-Niederlage von Eintracht Frankfurt bei Borussia Dortmund ganz nüchtern fest. Der BVB hat für seinen klaren Heimsieg keine Topleistung benötigt, die Gegentore durch Lukasz Piszczek, Jadon Sancho, Erling Haaland und Raphael Guerreiro fielen auf einfache Art und Weise.

Eintracht mit zu viel Respekt

Dem Team von Trainer Adi Hütter ist es zu keinem Zeitpunkt gelungen, die in einer sehr stabilen Fünferkette agierenden Borussia unter Druck zu setzen. Dementsprechend zäh ging die Partie auch los, mit Ausnahme des Treffers von Piszczek und eines Pfostenschuss nach einem direkten Freistoß von Guerreiro war in beiden Strafräumen nichts los. Hübner analysierte: „Wir hatten schon in der ersten Halbzeit zu viel Respekt und haben zu wenig nach vorne gemacht.“ Bezeichnend: In 90 Minuten gaben die Hessen nur einen einzigen Torschuss ab – dieser flog aber weit über das Gehäuse des völlig beschäftigungslosen Roman Bürkis.

Hübner bemängelt: „Nicht an die 100 Prozent herangekommen“

Eine solche Leistung reicht bei den bislang vor eigenem Publikum ungeschlagenen Borussen nicht aus: „Wenn du in Dortmund etwas holen willst, dann muss vieles zusammenkommen. Wir müssen an die 100 Prozent herankommen. Das ist uns nicht gelungen.“ Hübner wollte dabei keine einzelnen Spieler rauspicken: „In der zweiten Halbzeit haben alle nicht gut gespielt.“

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