Bundesliga

Hübner: „Sind zu 100 Prozent von Hütter überzeugt“

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Nach der Serie von vier Bundesliganiederlagen in Folge kamen Gerüchte auf, dass das Vertrauen in Trainer Adi Hütter bröckelt. Bruno Hübner, Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, stellt sich jetzt hinter den Trainer.

Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Die Serie von Eintracht Frankfurt liest sich aktuell nicht sehr gut: 0:4 bei Borussia Dortmund, 1:2 gegen Union Berlin, 0:4 bei Bayer Leverkusen, 1:3 gegen Borussia Mönchengladbach – und nun folgt die Reise zum FC Bayern München. Die Hessen befinden sich im Krisenmodus – bereits zum zweiten Mal in dieser Saison. Schon vor der Winterpause holte das Team nur einen von 21 möglichen Zählern. Adi Hütter muss sich deshalb aber noch keine Gedanken um seinen Job machen.

Hübner stellt sich hinter Hütter

„Wir sind 100 Prozent von unserem Trainer überzeugt“, betonte Bruno Hübner in einer Videokonferenz auf Nachfrage von fussball.news. Der Sportdirektor der Eintracht blickte auf die gesamte Zeit seit Beginn der gemeinsamen Zusammenarbeit im Juli 2018 zurück: „Wir haben in diesem Zeitraum die meisten Spiele gemacht, waren vergangene Saison im europäischen Wettbewerb am längsten von allen Bundesligisten dabei und haben teilweise auch über unsere Verhältnisse gespielt.“

Delle für die Eintracht „ganz normal“

Hübner hält eine Delle nach so vielen Highlights für „ganz normal“. Mit Ausnahme der Topteams, die dann aus so einer Talfahrt schneller herauskämen, weil sie andere Qualitäten haben, müssten viele Mannschaften dagegen ankämpfen. Die Frankfurter, die sich 2016 noch in der Relegation gerettet hatten, sind rasant aufgestiegen und haben sich drei Spielzeiten lang so gut wie kaum ein anderer Konkurrent entwickelt.

Einordnung des Sportdirektors

Der ehemalige Profi erinnerte in seiner Aufzählung daran, dass die Eintracht auch noch in allen drei Wettbewerben vertreten sei. Freilich aber sind die Aufgaben im DFB-Pokal-Halbfinale beim FC Bayern München und im Europa-League-Achtelfinale gegen den FC Basel (0:3 im Hinspiel verloren) sehr schwierig zu meistern. Die Höhe der Pleite gegen Basel führte Hübner aber auf die Ausnahmesituation an jenem Donnerstag zurück: „Wir hatten viel Unwissenheit, es war der Beginn der Coronakrise und wir haben uns alle gefragt: ‚Was richtet das Virus an‘?“

„Hütter wird uns in ruhige Gewässer führen“

Obwohl die Frankfurter in der Bundesliga erst 28 Punkte gesammelt haben, ist das Vertrauen in Hütter somit ungebrochen groß. Hübner blickte daher auch optimistisch nach vorne und stärkte den Österreicher: „Mit seiner ruhigen, sachlichen Art und seiner Erfahrung wird er uns in ruhige Gewässer führen.“ Schon in der Winterpause im Trainingslager in den USA habe Hütter gezeigt, dass er die richtigen Schlüsse ziehen könne. Es folgten zehn von zwölf möglichen Zählern und das Weiterkommen gegen Leipzig (3:1), Bremen (2:0) und Salzburg (4:1/2:2). Eine ähnliche Bilanz ist nötig, damit der Klassenerhalt schnellstmöglich gelingt.

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