Bundesliga

Hübner schwärmt von Silva: „So ist er ein Gewinn für uns!“

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Aus der Commerzbank Arena in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Eintracht Frankfurt verpflichtete Andre Silva im vergangenen Sommer auf den letzten Drücker und reagierte auf den Abgang von Publikumsliebling Ante Rebic. Der Portugiese kämpfte lange mit Achillessehnenproblemen und entsprechend um seine Form. Seit drei Wochen ist er endlich in Topform und für die Eintracht so endlich auch die erhoffte Verstärkung.

Nach dem 3:1 von Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal gegen RB Leipzig und einer starken Leistung von Andre Silva sagte der 24-jährige Stürmer auf Nachfrage von fussball.news: „Ich bin jetzt bei 200 Prozent.“ Eine mutige, selbstbewusste Aussage, die die Leihgabe vom AC Mailand in den Wochen danach allerdings auch mit Leistung unterstrich. Zwei Tore und zwei Vorlagen steuerte der Portugiese in der Rückrunde bei. Und dennoch ist er nicht nur aufgrund seiner Tore wichtig. „Auch wenn er kein Tor geschossen hat, das will ich ausdrücklich sagen, hat er super gearbeitet, die Bälle festgemacht und das vierte Tore super aufgelegt“, lobte Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner Silva auf Nachfrage von fussball.news nach dem 4:1-Erfolg in der Europa League über den FC Salzburg.

Silva zeigt sich stark formverbessert und glänzt nicht nur mit Toren

Beeindruckend ist, dass Silva vor allem bei der Arbeit gegen den Ball zugelegt hat, in dem von Trainer Adi Hütter zelebrierten Pressingfußball ist er die erste Anlaufstation des Gegners. In seiner Zweikampfführung hat er immens zugelegt, sowohl am Boden als auch in der Luft. „So braucht er nicht unbedingt Tore machen“, machte Hübner deutlich. Während Silva in der Hinserie häufig noch wie ein Fremdkörper wirkte, hat er nun seinen Platz im Team gefunden und gleichzeitig den Konkurrenzkampf gegen Teamkollegen und Landsmann Goncalo Paciencia, zumindest vorerst, gewonnen. Der bis 2021 ausgeliehen Offensivmann entpuppt sich immer mehr als echte Verstärkung. Dessen technische Qualitäten waren immer unumstritten, nun glänzt er aber auch mit anderen Tugenden. „Wenn er so für die Mannschaft arbeitet und spielt, ist er ein Gewinn“, legte sich Frankfurts Sportdirektor fest.

 

About Benjamin Heinrich

Benjamin Heinrich, Jahrgang 1990, ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und zählt seit der Saison 2019/20 zum Autorenteam von fussball.news.

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