Bundesliga

Hübner glaubt an Bayern-Wende mit Kovac

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Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner war derjenige, der Trainer Niko Kovac in einer schweren Phase für den Klub im März 2016 holte. Er glaubt, dass der Kroate die Krise beim FC Bayern München übersteht.

Ob Trainer Niko Kovac der Zeit bei Eintracht Frankfurt aktuell etwas hinterhertrauert, ist nicht überliefert. Hübner sagte bei Bild: „Was er braucht zur erfolgreichen Arbeit, ist Rückendeckung und Unterstützung.“ Die habe er bei den Hessen immer gehabt, auch dann wenn es sportlich etwas schlechter lief und es eine Niederlagenserie gab. Der Sportdirektor vermutete daher: „Vielleicht vermisst das Niko aktuell und denkt an die guten alten Zeiten zurück.“

Kaum Treuebekenntnisse in München

In München dauerte es nach der 0:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Spieltag einen Tag, bis ein Treuebekenntnis von Präsident Uli Hoeneß kam. Der 46-Jährige wurde phasenweise alleine gelassen, zuletzt in der Halle bei einer Basketball-Partie des FC Bayern sogar zwischenzeitlich ausgepfiffen. „Dass da in München in dieser Phase keiner sagt, so jetzt gehe ich mal an deiner Stelle vor die Kamera – das hätte ihm sicherlich geholfen“, sagte Hübner.

Hübner glaubt an Kovac

Während er spricht, ist vom Münchener Sportvorstand Hasan Salihamidzic weiterhin nichts zu hören. Der Bosnier, früherer Teamkollege von Kovac, schweigt weiterhin beharrlich, klare Aussagen gibt es keine – zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Diese äußert Hübner: „Ich glaube, dass Niko bei den Bayern die Kurve kriegt. Ich halte ihn für einen außergewöhnlichen Trainer, der zwar jung im Geschäft ist, aber große Stärken hat.“

Geht er gestärkt aus der Krise hervor?

Auch bei der Eintracht sei nicht alles optimal gelaufen, vor allem in der Rückserie der 2016/17 gab es eine lange Durststrecke in der Bundesliga mit insgesamt nur drei Siegen und dem Abrutschen von Rang drei auf elf in der Tabelle. Vergangene Spielzeit verspielte die Mannschaft in der Liga nach der Bekanntgabe seines Abgangs zum FC Bayern das internationale Geschäft, der DFB-Pokal-Sieg gegen den FC Bayern (3:1) überstrahlte dann allerdings alles. In Frankfurt sei er auch in die Kritik geraten, „aber dann ist er gestärkt aus diesem Tal herausgegangen. Das muss er auch in München machen.“

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