2. Bundesliga

HSV verpasst Millionenprämie: So viel Geld kostet das frühe Pokal-Aus

on

Der Hamburger SV ist am Dienstagabend nach einem späten Treffer des VfB Stuttgart aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Über Zusatzeinnahmen hätte sich der finanziell angeschlagene Zweitliga-Spitzenreiter sicher gefreut.

Obwohl er in seiner Saisonplanung ohnehin nur mit dem Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals gerechnet hat. Üblich ist, dass Fußballclubs ihre Budgets an das Erreichen der Ziele anpassen. Für die zweite Runde gab es vom DFB eine Prämie von über einer halben Million Euro. Ein Sieg gegen den VfB Stuttgart hätte weitere 702.000 Euro gebracht – zuzüglich der Einnahmen aus dem Ticketverkauf. Den Bonus hätten die Sportverantwortlichen für die Kaderplanung gerne mitgenommen.

Hecking legt Fokus auf die Liga

In der letzten Saison wiederum nahm der HSV deutlich mehr Geld ein, als im Vorfeld eingeplant wurde. Für das Erreichen des Halbfinales gab es vom DFB 5,15 Millionen Euro an Prämien. Inklusive der Zuschauereinnahmen lagen die Einkünfte bei über sechs Millionen. Wirklich traurig ist HSV-Trainer Dieter Hecking über das frühe Ausscheiden allerdings nicht. „Natürlich wäre ich gerne weitergekommen, aber die nächste Runde ist im Frühjahr, wo es in der Meisterschaft um alles geht. Das hätte uns dann Körner kosten können. Das Weiterkommen wäre auch nicht verdient gewesen“, sagte der 55-Jährige in der anschließenden Presserunde.

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.