Bundesliga

HSV vermisst Gregoritsch

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Acht Tore und zwei Vorlagen in 16 Partien – ein Stürmer mit dieser Bilanz hätte dem Hamburger SV in der Hinserie helfen können. Michael Gregoritsch wurde im Sommer für 5,5 Millionen Euro an den FC Augsburg abgegeben, wo der Österreicher durchstartete. 

Trainer Markus Gisdol gab zu: „Zu dem Zeit­punkt, wo wir die Ent­schei­dung ge­trof­fen haben, war die Fak­ten­la­ge an­ders. Aber sol­che Ge­schich­te pas­sie­ren im Fuß­ball nun mal – und man sieht da­nach immer ein biss­chen blöd aus.“ Gregoritsch ist bei den Augsburgern unumstrittener Leistungsträger und geht hochmotiviert in die Begegnung gegen seinen Ex-Klub. Seine Worte in Bild sind Backpfeifen für die Hanseaten: „Ich habe hier viel ge­spielt, das Ver­trau­en be­kom­men und fühle mich ein­fach fit­ter, weil ich alle Trai­nings und Spie­le mit­ge­macht habe.“

Finnbogason fällt aus

Er kritisierte vor allem das Anspruchsdenken beim Bundesligadino: „Der HSV lebt viel von sei­ner Ver­gan­gen­heit. Viele Leute träu­men wie­der vom gro­ßen HSV und der An­spruch wird von der Öf­fent­lich­keit ganz nach oben ge­legt. Nach zwei Spiel­ta­gen hieß es: Ham­burg wird die Über­ra­schungs­mann­schaft der Sai­son und spielt um die Champions Le­ague.“ Im Duell gegen den Tabellen-17. muss Gregoritsch allerdings ohne Nebenmann Alfred Finnbogason auskommen. Der Isländer ist nach Achillessehnenproblemen und Erkältung noch nicht ganz fit.

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