2. Bundesliga

HSV-Trainer Hecking über Training unter Auflagen: „Fast wie ein Basketballspiel“

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Der Hamburger SV hat mit der Vorbereitung auf die Zeit nach der Corona-Krise begonnen. Am Montagmorgen startete die erste Trainingseinheit nach 25-tägiger Pause.

Bis auf Weiteres ist es den Profis von der Hamburger Innenbehörde erlaubt, in Kleingruppen mit sieben Spielern zu trainieren. Dabei ist noch ein Trainer und ein Physio. Die Auflagen sind streng: Die drei Gruppen trainieren zu unterschiedlichen Tageszeiten, um sich auf dem Gelände nicht zu begegnen. Außerdem erhält jede Gruppe eine eigene Kabine. Zweikämpfe sind vorerst weiter verboten, weil der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. „Es war wie eine kleine Befreiung, mal wieder mit dem Ball am Fuß arbeiten zu können“, sagte HSV-Trainer Dieter Hecking.

Spieler in gutem Fitnesszustand

Außerdem ergaben die ersten Leistungstests, dass die Spieler in der Zwangspause gut gearbeitet haben. „Die Spieler haben verstanden, dass es eine außergewöhnliche Situation ist und sie alles dafür tun müssen, um für den Wiederstart gewappnet zu sein“, so Hecking. Jetzt kann zumindest teilweise wieder an den fußballerischen Grundlagen wie Technik oder Passspiel gearbeitet werden. Aber von einem normalen Mannschaftstraining ist die aktuelle Form noch weit entfernt. „Wenn wir das erste Mal wieder richtig loslegen können, wird das dann fast wie ein Basketballspiel werden“, scherzte Hecking, „weil dann keiner mehr in den Zweikampf geht“.

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

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