2. Bundesliga

HSV-Profi Moritz: „Wolf ging mir auf den Sack“

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Christoph Moritz ist gar nicht gut auf Hannes Wolf zu sprechen. Grund hierfür ist offensichtlich die fehlende Wertschätzung des ehemaligen Trainers des Hamburger SV. Mit dem Wechsel auf Dieter Hecking zeigt sich der Mittelfeldspieler derweil zufrieden.

Für Christoph Moritz war im vorigen Winter erst mal für ein halbes Jahr Schluss beim Hamburger SV. Wegen seiner Perspektivlosigkeit unter Hannes Wolf ließ er sich für ein halbes Jahr an Darmstadt 98 ausleihen. „In der Phase im Winter, als ich gerne ausgeliehen werden wollte, war es schon Unterkante Oberlippe. Mir hat das Training und die Art und Weise, wie mit mir und der Mannschaft umgegangen wurde, nicht gefallen“, erklärt Moritz bei Rautenperle.

Keine Perspektive

Und weiter: „Ich habe für mich selber gemerkt, dass mir der Trainer auf den Sack geht und ich ihm. Zudem habe ich keine Perspektive gesehen. Ich wollte dann so schnell wie möglich etwas finden, wo ich wieder Spaß am Fußball habe. Ich hatte das Thema HSV innerlich schon etwas abgehakt.“ In der vorhergehenden Rückrunde sammelte Moritz bei den Lilien Spielpraxis, stand sechsmal in der Startelf und wurde fünfmal eingewechselt. Wolf ist an der Alster inzwischen Geschichte, in diesem Sommer übernahm Dieter Hecking das Ruder beim einstigen Bundesliga-Dino.

Keine Einsatzgarantie von Hecking 

„Der Austausch mit Dieter Hecking war für fußballerische Verhältnisse sehr ehrlich. Ich hatte es nicht oft, dass beide Seiten die Karten offen auf den Tisch legen“, sagt Moritz über den vollzogenen Wechsel auf dem Trainerstuhl. „Nach den ersten Einheiten hat der Trainer dann gesagt, dass es ihm gefallen hat, er aber keine Garantie aussprechen könnte, dass ich spiele.“ Wirklich weitergekommen ist der 29-Jährige unter Hecking allerdings nicht – was auch an dem Schlüsselbeinbruch liegt, den sich Moritz vor Kurzem zugezogen hat. Wann der Mittelfeldmann wieder zurückkehrt, ist offen.

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