2. Bundesliga

HSV nach Derbypleite gegen St. Pauli: Kein Grund zur Panik

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Nach dem 0:2 gegen den FC St. Pauli herrschte beim Hamburger SV kurzzeitig Untergangsstimmung. Die Ultras quittierten die Leistung der Mannschaft mit Pfiffen, andere verließen das Spiel bereits vor dem Abpfiff.

Zwei Derbyniederlagen in einer Saison sind definitiv ein emotionaler Tiefschlag für den HSV. Bis zum nächsten Aufeinandertreffen müssen die Anhänger damit leben, dass der Rivale sich Stadtmeister nennen darf. Steigen die Rothosen am Ende dieser Saison auf, wird es vorerst keine Chance für eine Revanche geben. Aber das wäre gleichzeitig auch eine gute Nachricht, denn somit hätten die Hamburger ihr Saisonziel erreicht.

Skepsis ist gestiegen

Dennoch wird Cheftrainer Dieter Hecking in den kommenden Wochen auch gegen die Skepsis im Umfeld ankämpfen müssen. Klar, dass viele angesichts des Verlaufes der vergangenen Saison, als der HSV den sicher geglaubten Aufstieg verspielte, die Lage nicht mehr ganz so optimistisch einschätzen. Zu sehr wirken die Erfahrungen der letzten Jahre nach, als dass ein halbes gutes Jahr die Grundstimmung rund um den HSV verändern könnte. Aber zur Wahrheit gehört auch: Der HSV hat es in den kommenden elf Spielen selbst in der Hand, sein Saisonziel zu erreichen. Es gibt keinen Grund zur Panik. Jedenfalls noch nicht.

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

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