2. Bundesliga

HSV-Legenden Seeler und Dörfel bei Lasogga uneins

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Der Hamburger SV steht nach zuletzt wiederholten Ausrutschern im Aufstiegskampf am Montagabend beim 1.FC Köln unter Druck. Hoffnungsträger ist wohl vor allem Pierre-Michel Lasogga. Der Stürmer steht persönlich vor einer ungewissen Zukunft. Wie es mit ihm weitergehen soll, ist in Hamburg großes Thema. Auch bei den Klublegenden Uwe Seeler und Charly Dörfel.

„Ich würde mal abwarten, was passiert, ob der HSV tatsächlich in die Bundesliga aufsteigt“, so der Ehrenspielführer des DFB gegenüber der Hamburger Morgenpost. Für diesen Fall plädiert er auf eine Vertragsverlängerung mit dem Angreifer. Nicht zuletzt sei Lasogga schließlich aufgrund seiner großen Verbundenheit zum Verein womöglich zu Gehaltseinbußen bereit. „In der Zweiten Liga ist er wohl nicht zu finanzieren“, gibt sich ‚Uns Uwe‘ keinen Illusionen hin. Bereits in der laufenden Saison stellt das Gehalt des bulligen Angreifers einen Kraftakt für die Rothosen dar.

„Für das Geld zu schwankend“

Dem Vernehmen nach verdient Lasogga beim Tabellenzweiten des Unterhauses diese Saison dreieinhalb Millionen Euro, dabei sind noch keine Prämien einberechnet. Für Dörfel ist der 27-Jährige in Anbetracht seines fürstlichen Salärs trotz immerhin 13 Toren alleine in der Liga (hinzu kommen sechs im Pokal) zu viel schuldig geblieben. Er würde daher eine Vertragsverlängerung mit dem Gladbecker ablehnen. „Er hat zwar vor der Kiste einen guten Riecher, aber für das viele Geld, das er bekommt, sind seine Leistungen aus meiner Sicht in den letzten Jahren zu schwankend“, so das Urteil des kongenialen Partners von Seeler von einst.

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