2. Bundesliga

HSV in Darmstadt unter Druck

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Der Hamburger SV steht vor dem Duell am Freitag (18.30 Uhr) beim SV Darmstadt 98 unter Druck. Bei einem weiteren Misserfolg könnte es für Trainer Christian Titz ganz eng werden. Die Lilien befinden sich ebenfalls auf dem Weg in eine Krise, die defensive Stabilität ist abhanden gekommen. Die Vorschau von fussball.news.

Darmstadt habe eine „große Aufgabe vor der Brust“, sagte Schuster bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen den HSV. Er versprach eine offenes Duell: „Wir wollen uns nicht nur hinten reinstellen und hoffen, dass das Spiel 0:0 ausgeht.“ Zuletzt gelang es den Lilien nicht mehr, gegnerische Angriffe effektiv abzuwehren. Elf Gegentreffer in vier Partien, nur ein Zähler und drei Niederlagen in Folge: Es läuft aktuell nicht bei den Südhessen.

Ausverkauftes Stadion

Solche Phasen gebe es immer wieder, zeigte der 50-Jährige gewisses Verständnis für die Negativserie und wollte sich keine Krise einreden lassen. Stattdessen richtet Schuster den Blick nach vorne, gegen die Hanseaten soll der Weg zurück in die Erfolgsspur gelingen. Das Stadion am Böllenfalltor wird ausverkauft, die Stimmung prächtig sein. Der Coach freut sich darauf: „Das kann ich mit geiler Atmosphäre zusammenfassen.“

Becker erhöht den Druck

Titz kann die Begegnung in Darmstadt weniger entspannt angehen. Der Gegenwind bläst dem Trainer heftig ins Gesicht, Sportvorstand Ralf Becker kündigte bereits unmissverständlich an: „Wir müssen dort gewinnen!“ Drei Partien ohne Sieg und eigenen Treffer, dazu im Hinterkopf noch das 0:5 gegen Jahn Regensburg vom sechsten Spieltag – der Druck auf Titz steigt immer weiter an.

Titz fordert Zeit

Zeit für einen langen Neuaufbau gibt es nicht, auch wenn der Coach sich dies wünscht: „Ich kann nur sagen, wenn du so wie wir in diese Liga runtergegangen bist und baust eine so junge Mannschaft auf, dann ist es eine völlige Normalität, dass sie sich erstmal finden und alles zusammenwachsen muss.“ Titz fasste daher schmunzelnd den Fahrplan gegen Darmstadt zusammen: „Hinfahren, Spiel gewinnen, wieder nach Hause.“

Startet Arp?

Ob der HSV im Sturm mit Jann-Fiete Arp oder Pierre-Michel Lasogga startet, ist noch unklar. „Fiete hat mit guten Trainingsleistungen und auch, wenn er reinkam, untermauert, dass er Qualität hat, die uns weiterhilft“, deutet sich aber eine Tendenz an. Welche Veränderungen es bei Darmstadt geben wird, ist noch unklar. Schuster muss im defensiven Mittelfeld möglicherweise auf einen Einsatz von Slobodan Medojevic (muskuläre Probleme) verzzichten.

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