1. FC Köln

HSV gegen Köln: Diese 4 Duelle stehen im Mittelpunkt des Topspiels

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Bühne frei für das Topspiel der 2. Liga: Der Hamburger SV empfängt am Montag (20.30 Uhr) den 1. FC Köln. Dabei stehen vor allem vier Duelle im Fokus. Dem Sioeger winkt die Tabellenführung. Die Vorschau von fussball.news.

Wenn der Hamburger SV den 1. FC Köln empfängt, dann stehen sich auf beiden Seiten die besten Spieler der 2. Liga gegenüber. Julian Pollersbeck hütet das Tor der Gastgeber. Der U21-Europameister von 2017 musste unter Ex-Trainer Christian Titz als eine Art Libero das Spiel der Hanseaten lenken, ihm unterliefen dabei einige gravierende Patzer. Der neue Coach Hannes Wolf erwartet von ihm eine weniger riskante Spielweise, zwei zu-Null-Spiele gegen den 1. FC Magdeburg (1:0) und im DFB-Pokal bei m SV Wehen Wiesbaden (3:0) rechtfertigen diese Maßnahme.

Duell 1: Pollersbeck gegen Horn

Beim Effzeh hingegen gab es von Beginn an keine Diskussionen. Timo Horn machte vom 1. Spieltag an das, was er am besten kann: Bälle fangen und für Stabilität sorgen. An den 17 Gegentoren war er zumeist schuldlos, oft genug bewahrte er den Effzeh vor schlimmerem. Er absolviert bislang eine herausragende Spielzeit.

Duell 2: Mangala gegen Höger

Beim VfB Stuttgart trauern sie in der Krise Orel Mangala hinterher. Der defensive Mittelfeldspieler war im Sommer der wohl wichtigste Transfer des HSV. Der Belgier ist Organisator, Zweikämpfer und Stratege. Sein Gegenüber ist Marco Höger, der vor allem mit Laufstärke glänzt und enge Duelle auf dem Platz sucht. Nachdem er zu Saisonbeginn noch wegen einer Schultereckgelenksprengung aussetzen musste, ist er inzwischen nicht mehr aus der ersten Elf als Verbindungsspieler wegzudenken.

Duell 3: Lasogga gegen Terodde

HSV-Trainer Wolf kennt beide Angreifer, schließlich trainiert er Pierre-Michel Lasogga aktuell und coachte Simon Terodde in seiner Zeit beim VfB Stuttgart. Er benannte die Stärken: „Beide können die Bälle sehr gut ablegen, haben Körperlichkeit und dieses Gespür, beide machen zuverlässig Tore.“ Allerdings gebe es einen Makel: „Beide sind abhängig von dem, was die Mannschaft macht.“ Sprich: Werden sie passgenau im Strafraum eingesetzt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Treffer fällt, sehr hoch. Sollten die Zulieferer ausfallen, tauchen sie komplett ab.

Duell 4: Wolf gegen Anfang

Wolf hat die Hanseaten vor rund zwei Wochen übernommen und seitdem stabilisiert. Er hat Erfahrung im Umgang mit dem großen Druck, schließlich führte er den VfB Stuttgart vor zwei Jahren in die Bundesliga – nachdem sich dieser in einer ähnlich schwierigen Phase befand wie jetzt der HSV. Auch Effzeh-Coach Markus Anfang kämpft vom ersten Tag an mit hohen Erwartungen, der Wiederaufstieg ist Pflicht. Er, der mit Holstein Kiel den Durchmarsch knapp in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg (1:3/0:1) verpasste, befindet sich noch immer auf der Suche nach der richtigen Balance im Spiel der Kölner. Auswärts funktionierte es, wie beim HSV, bislang besser: 13 Punkte in der Fremde stehen acht vor eheimischem Publikum entgegen.

Kaum personelle Probleme

Personell können beide Trainer aus dem Vollen schöpfen. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Kyriakos Papadopoulos, Gideon Jung und Jario fehlen Wolf nur David Bates (Gelb Rot) und Vasilije Janjicic. Noch weniger Sorgen hat Coach Anfang der nur auf den am Zeh operierten Innenverteidiger Lasse Sobiech verzichten muss.

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