Bundesliga

Hrubesch lobt Gnabry: „Der Weg von Serge überrascht mich nicht“

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Serge Gnabry hat bei den beiden Auftritten der deutschen Nationalmannschaft gegen Russland (3:0) und die Niederlande (2:2) überzeugt. Zuvor ist der Offensivallrounder auch beim FC Bayern München in Fahrt gekommen. Seinen ehemaligen Trainer Horst Hrubesch hat er damit bestätigt.

Serge Gnabrys Stern ging unter Horst Hrubesch bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio auf. Der Angreifer verließ danach Arsenal in Richtung Werder Bremen und wechselte anschließend zum FC Bayern München, die ihn zunächst zur TSG Hoffenheim entliehen und im Sommer wie geplant zurückholten. Unter Trainer Niko Kovac ist der 23-Jährige auf dem Weg zum Stammspieler, er stand in den vergangenen vier Bundesligapartien immer in der Startelf.

Hrubesch wenig überrascht von Gnabry

Zudem wird Gnabry immer effektiver: Gegen den SC Freiburg (1:1) erzielte er die Führung, im Topspiel bei Borussia Dortmund (2:3) war er direkter Vorlagengeber des ersten und Initiator des zweiten Treffers. „Der Weg von Serge überrascht mich nicht, man muss ihm nur Zeit geben. Er hat nach seiner Verletzung lange gebraucht, um in Tritt zu kommen“, sagte Hrubesch gegenüber Sport1 und forderte von seinem ehemaligen Schützling: „Jetzt kommt er in die Spur und so muss es weitergehen.“

Flexibilität als Merkmal

Auf welcher Position Gnabry dabei agieren sollte, ist für den in Rente gegangenen Coach gleichgültig. Bei Löw überzeugte er als Sturmspitze, die sich immer wieder ins Mittelfeld fallen ließ und Bälle holte. Unter Kovac soll er hingegen als Flügelspieler agieren. Hrubesch pries dessen Flexibilität an: „Der kann offensiv alles spielen. Als Zehner und auf den Außen hat er aber seine größten Stärken.“

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