Bundesliga

Hoogma traut seinem Sohn Stammplatz bei Hoffenheim noch in dieser Saison zu

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Die TSG Hoffenheim kann mit ihrem Saisonstart nicht zufrieden sein. Sieben Punkte aus sieben Spielen bedeuten aktuell Rang 13 für die Kraichgauer. Mit zwölf Gegentoren passt es vor allem defensiv noch nicht. Das liegt auch an zahlreichen Ausfällen. Die verhalfen immerhin Talent Justin Hoogma zu seinen ersten Einsatzzeiten.

Dessen Vater Nico-Jan Hoogma kennt die Bundesliga aus seiner Zeit beim Hamburger SV gut. Heute arbeitet er als Sportdirektor des niederländischen Fußballverbands. Er hält große Stücke auf seinen Sohn. „Obwohl die Konkurrenz groß ist, traue ich ihm zu, in dieser Saison Stammspieler zu werden“, so der 49-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. Der Filius kam in der laufenden Spielzeit zu seinen Debüts im DFB-Pokal, der Bundesliga und der Champions League. Nach seinem Wechsel von Heracles Almelo im Sommer 2017 hatte es vergangene Saison nur zu zwei Einsätzen in der Europa League gereicht.

„Körperlich zum Mann geworden“

Nico-Jan Hoogma sieht seinen Sohn in Hoffenheim dennoch optimal aufgehoben. „Wir hatten vom ersten Gespräch mit Julian Nagelsmann an, das Gefühl, dass er hier in guten Händen ist. Justin hat sich gut entwickelt. In der Verteidigung, vom Zweikampfverhalten, von der Schnelligkeit her, läuferisch. Auch körperlich ist er zum Mann geworden.“ Zudem bringe er am Ball und in taktischen Fragen viel Qualität und Neugierde mit. Damit passt er gut in die Spielidee von Trainer Nagelsmann. Der muss in dieser Saison im Defensivbereich häufig puzzeln. Zeitweise fehlten mit Kasim Adams, Ermin Bicakcic und Benjamin Hübner drei potenzielle Stammspieler in der Dreierkette. Die Lage vor der Partie beim 1.FC Nürnberg am heutigen Samstag hat sich allerdings entspannt. Für Hoogma dürfte das die Rückkehr in den Wartestand bedeuten.

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