2. Bundesliga

Holtby will nicht mehr der „Buh-Mann“ sein

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Der Hamburger SV liegt nach 18 Spieltagen in der 2. Bundesliga auf Kurs direkter Wiederaufstieg. Lewis Holtby hat daran großen Anteil, schließlich stand er mit Ausnahme zweier Spiele, die er verletzt verpasste, in jeder Partie von Beginn an auf dem Feld. Dennoch wurde gegen Ende der Hinrunde Kritik an ihm laut, gegen die sich der Mittelfeldmann nun wehrt.

„Irgendwann ist es gut, sich einen Buh-Mann rauszupicken“, zitiert die Bild-Zeitung den 28-Jährigen. „Es war nicht alles schlecht, auch nicht in den Spielen, in denen ich ausgewechselt wurde.“ Das kam zuletzt häufiger vor. Unter Trainer Hannes Wolf spielte er drei von neun Partien über die vollen 90 Minuten. Er komme sich ob der medialen Kritik gegen Jahresende bisweilen vor wie „das fünfte Rad am Wagen“, so Holtby. Gänzlich zufrieden scheint er mit den eigenen Leistungen allerdings auch nicht zu sein.

Zwischen Torbeteiligungen und Drecksarbeit

Sein Anspruch sei es, „möglichst in jedem Spiel an einem Tor beteiligt zu sein und auch Drecksarbeit nach hinten zu liefern“. Dies sei, woran sich der Ex-Nationalspieler selbst messen wolle. Holtby weiß, dass der Konkurrenzkampf beim HSV in der Rückrunde größer wird. Nicht nur kehrt Gideon Jung nach Knorpelschaden zurück und erhöht die Optionen. Zudem kennt Wolf sein Team nach einer vollständigen Vorbereitung noch besser. Holtby sieht es positiv, traut der Mannschaft in der Rückserie viel zu. „Denn ich glaube, dass die Entwicklung der jungen Mannschaft noch nicht vorbei ist.“ Schließlich muss sie auch nicht zwingend zu Lasten des erfahrenen Vizekapitäns gehen.

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