Bundesliga

Hohe Ausstiegsklausel: So teuer ist Embolo für andere Vereine

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Als Breel Embolo im Sommer 2016 für die bisherige Basis-Rekordsumme von 22,5 Millionen Euro vom FC Basel zum FC Schalke 04 kam war die Euphorie bei den Knappen groß. Zurückzahlen konnte der Stürmer, der jetzt verletzzt ausfällt, das Geld noch nicht. Dabei könnten die Schalker diesen Sommer die höchste Ablöse bei einem Transfer einstreichen.

Die Summe, die der FC Schalke 04 für Breel Embolo zahlte, ist nach Sport Bild-Informationen bereits auf 26,5 Millionen Euro angewachsen. Geliefert der Schweizer nur selten, auch gegen Eintracht Frankfurt (0:3) vergab er in der Schlüsselszene der Partie die große Möglichkeit zur Führung. Der 21-Jährige ist aktuell weit davon, die Höhe der Ausstiegsklauseln, die sein Vertrag offenbar beinhaltet, einzuspielen.

Hohe Ausstiegsklauseln für Embolo

Embolo – der seine Klausel wohl immer im Zeitraum vom 1. Mai bis 30. Juni ziehen kann – hätte im vergangenen Sommer für 55 Millionen Euro wechseln können. Noch teurer würde der Angreifer nach der Saison für Champions-League-Klubs werden: Sie müssten 65 Millionen an Schalke überweisen. Teams, die die Königsklasse verpassen, ihn aber trotzdem verpflichten wollen, müssten demnach immerhin noch 45 Millionen bezahlen. 2020 wäre die Summe so gestaffelt, dass ein Königsklassen-Klub 45 Millionen bezahlen müsste, wer die Teilnahme verpasst immer noch 35 Millionen.

Auch bei Abstieg noch an Schalke gebunden

Sollten die Gelsenkirchener, die aktuell mit zehn Zählern Rang 14 belegen und damit nur zwei Zähler vom letzten Tabellenplatz entfernt liegen, tatsächlich am Ende absteigen, wäre Embolo zunächst für die 2. Liga an den Klub gebunden. Aufgrund seiner Rekord-Ablöse und seines Alters – bei Unterschrift erst 19 Jahre jung – hat man ihm vor zweieinhalb Jahren kein Kündigungsrecht eingebaut. Ob die bezahlte Summe allerdings eingespielt werden kann ist mehr als fraglich.

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