Borussia Dortmund

Hofmann über BVB-Zeit: „Manchmal passt es nicht“

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Jonas Hofmann ist einer der Hauptverantwortlichen für Borussia Mönchengladbachs Aufschwung. In neuer Rolle geht der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler voll auf. Vor seiner Zeit am Niederrhein hatte er es jedoch nicht immer einfach. Bei Borussia Dortmund blieb ihm letzten Endes der große Durchbruch verwehrt. „Aber so sind die Lebenswege, manchmal passt es nicht“, meint Hofmann über seine zurückliegende Klub-Destination.

Noch in Diensten von Borussia Dortmund unterzeichnete Jonas Hofmann den ersten Profivertrag seiner Karriere. Von der U19 der TSG Hoffenheim war der Mittelfeldmann 2011 zunächst in die zweite Mannschaft des BVB gewechselt. Im schwarz-gelben Tenü sollte Hofmann der große Durchbruch aber nicht gelingen. Nach einer Saison auf Leihbasis (Mainz 05) ging es im Winter 2016 für beachtliche acht Millionen Euro zu Borussia Mönchengladbach.

Nicht nachtragend

Auch da beäugte man den Transfer lange Zeit kritisch. Denn erst in dieser Saison siedelten sich Hofmanns Leistungen auf einem guten bis sehr gutem Niveau an. Im Gespräch mit RevierSport hat sich Hofmann zu seiner BVB-Vergangenheit geäußert: „Ich habe beim BVB meinen ersten Profivertrag unterschrieben, deswegen ist der Klub natürlich etwas Besonderes für mich. Aber so sind die Lebenswege, manchmal passt es nicht. Ich glaube an das Schicksal, deswegen bin ich auch nicht nachtragend.“

Verlängerung vorstellbar

Hofmanns Vertrag in Mönchengladbach läuft Ende Juni 2020 aus. Im Winter soll sich erstmals an den Verhandlungstisch gesetzt werden, um über eine Verlängerung zu debattieren. Der gebürtige Heidelberger kann sich einen längerfristigen Verbleib am Borussia-Park durchaus vorstellen: „Ich fühle mich hier wohl und kann mir eine Vertragsverlängerung sehr gut vorstellen. Jetzt müssen wir schauen, wann wir die Verhandlungen aufnehmen. Aber wenn ich meine Leistung weiter bestätige, dann wird das schon hinhauen.“

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