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Bundesliga

Hofmann fordert drei Änderungen beim Videobeweis

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Seit seiner Einführung in der Bundesliga vergeht kein Spieltag in der Bundesliga, nach dem nicht über den Videobeweis diskutiert wird. Selbst viele einst glühende Anhänger des technischen Hilfsmittels für Schiedsrichter haben einsehen müssen, dass die Einführung nicht alle Probleme löst. Klaus Hofmann regt nun drei dringende Änderungen an.

Am wichtigsten ist dem Präsidenten des FC Augsburg eine Rückbesinnung. Der Videobeweis solle nur bei eklatanten Fehlern zum Einsatz kommen. „Das haben wir so entschieden, das sollten wir auch so machen“, zitiert kicker.de den 51-Jährigen. Mit dieser Forderung einher geht seine Idee, die sogenannte Review Area abzuschaffen und die letztliche Entscheidungsgewalt über strittige Szenen vom Schiedsrichter zu nehmen. „Soll er das bei Sonneneinstrahlung und vor 60.000 brüllenden Zuschauern besser erkennen als die vier, vierzehn oder 24 Mann im Kölner Videokeller?“, fragt Hofmann rhetorisch.

Live-Bilder? „Stimmung wird nicht aggressiver“

Als dritte Änderung fordert der Unternehmer mehr Transparenz in den Stadien. Während der Überprüfungen ist auf den Leinwänden vor Ort zwar eine Information zu sehen, weshalb das Spiel noch nicht fortgesetzt wird. Bewegtbilder hingegen werden nicht eingespielt. Für die Fans im Stadion ist deshalb schwer nachzuvollziehen, warum teilweise minutenlange Unterbrechungen erfolgen. „Die Stimmung wird dadurch nicht aggressiver. Es gibt keine Argumentation, das nicht zu tun“, so Hofmann bestimmt.

„Ansonsten können wir das Konzept in die Tonne treten“

Grundsätzlich bezeichnet sich der Chef des FC Augsburg als Verfechter der technischen Hilfsmittel. In ihrer aktuellen Umsetzung hält er den Videobeweis aber nicht für zukunftsfähig und sorgt sich vor allem um seine Akzeptanz. „Mit diesen Änderungen finden wir den Video-Assistenten zukunftsfähig“, so Hofmann. „Ansonsten können wir das Konzept über kurz oder lang in die Tonne treten.“ Seine Vorschläge sind dabei allerdings weder bahnbrechend noch neu. Vielmehr werden sie prinzipiell seit Beginn der ersten offline-Testphase in der Bundesliga im Jahr 2016 diskutiert.

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