Bundesliga

Hoeneß: Das sollte den neuen Bayern-Trainer auszeichnen

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Bayern-Präsident Uli Hoeneß würde auch im kommenden Jahr gerne noch mit Trainer Jupp Heynckes zusammenarbeiten. Doch wer könnte Nachfolger werden, wenn der aktuell an einem grippalen Infekt erkrankte Rheinländer nach der Saison wie geplant aufhört?

„Es macht einfach Spaß, mit ihm zu arbeiten! Spätestens am Freitagabend erfahren die Spieler, wer aufläuft. Noch wichtiger sind die Fußballer, die nicht spielen, mit denen Jupp dann Gespräche führt“, hat die Münchener Mediengruppe Merkur Hoeneß bei einer Veranstaltung in Traunstein zitiert. Der nächste Bayern-Coach müsste neben der unbestrittenen fachlichen Kompetenz auch dieses Maß an Emphatie aufzeigen.

Der neue Trainer soll ein eigenes Profil besitzen

Die Arbeit solle nicht in Richtung früherer Übungsleiter wie Ottmar Hitzfeld, Pep Guardiola, Louis van Gaal oder Carlo Ancelotti gehen. „Alle sind für sich großartige Trainer, mit überragenden Erfolgen. Aber: In die heutige Philosophie, mit der der FC Bayern vor allem auch auf junge, hungrige Spieler setzt, würden sie nur bedingt passen“, sagte Hoeneß.

Wann kommt der nächste Top-Jugendspieler raus?

Im Mittelpunkt stehe vor allem die Jugendarbeit. Im neuen Campus soll schnellstmöglich den nächsten Thomas Müller, Philipp Lahm oder David Alaba entwickelt werden. In Zeiten der hohen Transfersummen wollen die Bayern wieder Akzente setzen und Stars aus den eigenen Reihen entwickeln. „Da waren wir in den letzten Jahren seit David Alaba etwas schwach“, gab auch Hoeneß zu.

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