Bundesliga

Hoeneß: „Bernat hätte uns fast die Champions League gekostet!“

on

Der FC Bayern München hat in der Sommerpause Juan Bernat an Paris Saint-Germain verkauft. Aktuell haben die Münchener nach den Ausfällen von David Alaba und Rafinha einen Engpass auf der linken Verteidigerseite. Präsident Uli Hoeneß verteidigt dennoch den Verkauf des spanischen Linksverteidigers.

Uli Hoeneß kritisierte die Berichterstattung rund um den FC Bayern scharf. Vor allem die Diskussionen über den Abgang von Juan Bernat stören den Präsidenten des deutschen Rekordmeisters: „Man könnte meinen, dass das Wohl und Wehe des FC Bayern München davon abhängt.“ Der Linksverteidiger wechselte im Sommer zu Trainer Thomas Tuchel zu Paris Saint-Germain.

Bernat-Verkauf wurde nach Champions-League-Spiel entschieden

Die Entscheidung für einen Verkauf fiel Anfang April nach dem Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales beim FC Sevilla. Bernat wirkte komplett verunsichert und patzte gravierend vor dem 0:1. Der FC Bayern glich noch vor der Pause aus und wurde im zweiten Durchgang nach der Einwechslung von Rafinha wesentlich stabiler. Die Begegnung endete 2:1 für die Münchener, im Rückspiel langte ein 0:0. Hoeneß erinnerte sich zurück: „Als wir in Sevilla gespielt haben, war Bernat fast alleine dafür verantwortlich gewesen, das wir rausgeflogen wären. Da haben wir die Entscheidung über seinen Abgang getroffen. Er hätte uns fast schon die gesamte Champions League gekostet.“ Derzeit gab es Diskussionen über die Personalie Bernat, weil mit Alaba und Rafinha zwei potenzielle Linksverteidiger ausfallen.

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.