2. Bundesliga

Hitzlsperger über Egloff: „Der erste Spieler, wo ich denke, der hat was Besonderes“

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Der VfB Stuttgart hat zum Ende des Kalenderjahres 2019 einmal mehr den Reset-Knopf gedrückt. Mit Pellegrino Matarazzo kommt ein neuer Cheftrainer zu den Schwaben. Der ist im Profibereich noch nie in Hauptverantwortung gewesen, genießt aber einen exzellenten Ruf als Nachwuchstrainer. Profitieren soll davon unter anderem Lilian Egloff.

Der 17-Jährige gilt als womöglich größtes Talent der VfB-Schmiede. In der Vorsaison spielte er als B-Jugendlicher in der U19, schoss die Schwaben mit einem Doppelpack zum DFB-Pokalsieg gegen RB Leipzig und traf auch beim verlorenen Bundesliga-Endspiel gegen Borussia Dortmund. Viele Beobachter prognostizieren Egloff eine Karriere auf internationalem Niveau. Auch Thomas Hitzlsperger hält große Stücke auf den Teenager. „Seit ich wieder hier bin, ist er der erste Spieler, wo ich denke, der hat was Besonderes“, zitieren die Stuttgarter Nachrichten den Vorstandschef des VfB.

Trainerwahl passend

Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat dachten bei ihrer Entscheidung für Matarazzo wohl auch an Spieler wie Egloff. „Vor einem halben Jahr haben wir noch erzählt, wie wir den Nachwuchs fördern wollen“, zitiert die Bild-Zeitung den Ex-Nationalspieler. „Wenn wir jetzt einen Trainer holen, der sagt, er sei 30 Jahre im Geschäft und wisse, dass alte Spieler den Aufstieg bringen, machen wir uns komplett unglaubwürdig.“ Er traue Egloff zu, noch in der Rückrunde Spiele für die Profi-Mannschaft zu absolvieren.

Reue bei Walter

Gegen Ende der Hinrunde berief Tim Walter den Offensivspieler bereits viermal in den Kader, zum Debüt reichte es aber noch nicht. „Tim hat mir gesagt, dass er es schade findet, ihn nicht eingesetzt zu haben“, berichtet Hitzlsperger. Für den VfB Stuttgart wäre es ein wichtiges Zeichen, mal wieder ein Eigengewächs zu den Profis durchzubringen. Die Nachwuchsarbeit des Klubs gilt als beispielgebend, doch allzu häufig haben die Top-Talente ihren Durchbruch andernorts gefeiert. Beispiele sind etwa Serge Gnabry, Joshua Kimmich und Thilo Kehrer.

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