2. Bundesliga

Hitzlsperger statt Klinsmann Vorstandschef beim VfB?

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Der VfB Stuttgart steht nach dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich infolge des Fiaskos auf der abgebrochenen Mitgliederversammlung im Juli aktuell mit einer lediglich kommissarischen Führung da. Als neuer Vorstandschef wird schon länger Jürgen Klinsmann gehandelt. Allerdings nimmt wohl ein Plan Formen an, der eine Beförderung von Thomas Hitzlsperger vorsieht.

Dies berichtet Sport Bild. Demnach könnte der Ex-Profi der Schwaben nur wenige Monate nach seiner Berufung zum Sportvorstand das wichtigste operative Amt des Klubs übernehmen. Seinen Posten im Bereich Sport könnte demnach Robert Schäfer erhalten. Der langjährige Boss von Fortuna Düsseldorf steht Medienberichten zufolge schon länger mit dem VfB in Verbindung. Scheinbar soll er nun aber nicht, wie bisher angenommen, den Vorsitz im Vorstand übernehmen. Die Beförderung von Hitzlsperger wäre ein starkes Zeichen nach innen, und nicht zuletzt eine Bestätigung des sportlichen Kurses des Klubs.

Vorbehalte gegen Klinsmann

Den haben Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat schließlich zu verantworten. Die sich abzeichnende ablehnende Haltung gegenüber Klinsmann ist wohl in diesem Kontext zu verstehen. Dem Bericht zufolge befürchten handelnde Personen beim VfB Stuttgart, dass der ehemalige Bundestrainer zu viel Macht auf sich vereinen wolle und die sportliche Entwicklung so gefährden könnte. Bereits im Januar habe er bei ersten Gesprächen über einen Einstieg in den Vorstand konkrete Vorstellungen geäußert. So soll Matthias Hamann, Bruder von TV-Experte Dietmar, und ehemaliger Scout für Klinsmann beim amerikanischen Verband, seinerzeit als dessen Sportdirektor-Kandidat gegolten haben.

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