Bundesliga

Hitzfeld nimmt Rotation von Kovac in Schutz

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Trainer Niko Kovac steht aktuell beim FC Bayern München medial unter Druck. Der früher so erfolgreiche Coach Ottmar Hitzfeld nimmt den Kroaten aus der Schusslinie und verteidigt dessen Maßnahmen.

Kann Kovac die „Mini-Krise“ in München meistern? Oder steht er intern bereits zur Debatte? Hitzfeld, der ihn von 2001 bis 2003 trainierte, äußerte dazu gegenüber Sport1 eine klare Meinung: „Nein, da passiert sicher nichts. Kovac wird nicht in Frage gestellt. Aus meiner Sicht gibt es auch keinen Ansatz von Kritik an ihm. Bayern hat jetzt zwar geschwächelt und auch in Berlin verloren. Das kann aber passieren.“

Kritik an der Rotation wird lauter

Die Kritik an der Rotation des 46-Jährigen wird lauter, Führungsspieler wie Mats Hummels oder der Feingeist James Rodriguez können damit teilweise nur sehr schwer umgehen. Hitzfeld, der als Erfinder dieses Modells gilt und es ab der Saison 1998/99 mit großem Erfolg anwendete, erinnerte an den Saisonauftakt: „Vor zwei Wochen wurde Kovac für sein goldenes Händchen noch gelobt, weil er rotiert hat und die Mannschaft trotzdem gewann. Von daher kann jetzt nicht alles falsch sein.“

Hitzfeld bestärkt Kovac

Er könne sich deshalb nicht vorstellen, dass Kovac daran etwas verändern wird. Hitzfeld bestärkte ihn: „Kovac wird auch weiterhin rotieren, und das ist auch richtig. Die Bayern haben so eine große Belastung, dass man die Kräfte einteilen muss.“ Der Kader des FC Bayern ist nicht übermäßig groß, aber qualitativ hochwertig besetzt: „Man hat auch eine große Bank. Da muss man auch dem einen oder anderen Spieler eine Einsatzchance geben. Daran wird Kovac nichts ändern. Denn nach der Länderspielpause wird mit den Englischen Wochen wieder ein straffes Programm kommen.“

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