Bundesliga

Hitzfeld: „Kovac ist als Psychologe gefragt!“

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Der FC Bayern München sucht in diesen Wochen den Weg aus der Krise. Der ehemalige Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld nimmt seinen früheren Niko Kovac jetzt in die Pflicht.

Kovac sei in dieser Phase „als Psychologe“ gefragt, wie Hitzfeld dem kicker sagte. Er analysierte, weshalb das Spiel des FC Bayern aktuell so langsam aussieht und offenbar Tempo und Dynamik fehlen: „Jeder Spieler ist verunsichert, keiner probiert den Risikopass, und dann dauert eben alles zu lange.“ Die aktuelle Situation sei für den Großteil der Akteure „ungewohnt“ und „schwierig.“

Hitzfeld von Kovac überzeugt

Eine Entlassung von Kovac sieht Hitzfeld allerdings nicht als richtige Lösung: „Ich bin überzeugt von ihm. Er hat einen großen Fußballverstand, ist mental stark und bleibt immer ruhig.“ Es sei wichtig gewesen, dass ihn Präsident Uli Hoeneß gestützt habe. Die Unruhe im Umfeld dürfe nicht noch größer werden, die Münchener müssen schnellstmöglich versuchen, die Akteure wieder einzufangen.

Hochsensibles Gefüge in München

„Der FC Bayern ist ein hochsensibles Gefüge“, stellte Hitzfeld aus eigener Erfahrung klar und sagte mit Blick auf frühere Zeiten „Schon nach einer Niederlage ist von einer Krise die Rede.“ Die Münchener werden in der Länderspielpause an den richtigen Stellschrauben drehen müssen. Über Verstärkungen macht sich der Klub wohl noch keine Gedanken, die siebte Meisterschaft in Serie wird weiterhin als erreichbar angesehen.

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