Borussia Dortmund

Hitzfeld: BVB vor allem in puncto Selbstvertrauen vor den Bayern

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Der Bundesliga-Gipfel zwischen Tabellenführer Borussia Dortmund und Branchenprimus FC Bayern am Samstagabend wirft seine Schatten voraus. Trainerlegende Ottmar Hitzfeld hat mit beiden Klubs große Erfolge gefeiert. Den Unterschied macht für ihn aktuell das große Selbstvertrauen des BVB aus.

Der 69-Jährige sieht im 4:3-Heimsieg in letzter Minute gegen den FC Augsburg so etwas wie ein Erweckungserlebnis der Schwarzgelben. „Die Borussia gewann dadurch enorm an Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten“, schreibt Hitzfeld in einer Kolumne für den kicker. „Das bringt mehr als jede Motivationsrede“, ist er sicher. „Siege stützen die Psyche.“ Bei den Münchnern suchen aus seiner Sicht zu viele wichtige Spieler ihre Form, die „Mia-san-Mia-Stärke“ sei abhanden gekommen. Der BVB erlebe hingegen den besten Marco Reus aller Zeiten, der ein Team mit vielen „jungen Wilden“ mitreiße.

Dortmund lag mit Trainerwahl und Transfers richtig

„Und Trainer Lucien Favre, ein akribischer, kompetenter Fußballlehrer mit viel Sensibilität, gab der Truppe Selbstvertrauen, sie hat sich in die derzeit starke Verfassung richtiggehend reingearbeitet“, so Hitzfeld. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg seien aber auch die Transfers von Thomas Delaney, Abdou Diallo und Axel Witsel gewesen. Die Defensivzentrale sei so massiv verstärkt worden, weswegen der zweifache Champions-League-Sieger den BVB-Verantwortlichen ein „glückliches Händchen“ attestiert. Trotz alle erwartet Hitzfeld allerdings den FC Bayern erneut als deutschen Meister. Das Spiel am Samstag werde 2:2 ausgehen, prognostiziert er. Hitzfeld trainierte zwischen 1991 und 1997 den BVB. Zwischen 1998 und 2004, sowie zwischen Januar 2007 und Juni 2008, war er beim Rekordmeister tätig.

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