2. Bundesliga

Himmelmann stolz auf seine Karriere: „Nicht damit gerechnet“

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Robin Himmelmann hat sich beim FC St. Pauli innerhalb der vergangenen Jahre zu einem der stärksten Torhüter der 2. Liga entwickelt. Auch in dieser Spielzeit steht der 29-Jährige für Konstanz und ist ein Faktor für den Aufschwung der Kiezkicker. Davon ist er vor sechseinhalb Jahren noch nicht ausgegangen.

Nach den Stationen Rot Weiß Essen und der U23 des FC Schalke 04 wechselte der in Moers geborene Robin Himmelmann im Juli 2012 zum FC St. Pauli und saß dort bis zum 5. Dezember 2014 als loyaler zweiter Mann auf der Bank. Bei einem 3:3 gegen den VfL Bochum löste er den etatmäßigen Stammkeeper Philipp Tschauner ab – und steht inzwischen bei 125 Pflichtspielen für die Kiezkicker.

Himmelmann blickt Stolz auf die vergangenen Jahre zurück

„Als ich 2012 als 23-Jähriger mit einem Einjahresvertrag nach St. Pauli kam, habe ich nicht unbedingt damit gerechnet, dass ich hier jetzt mit 122 Zweitliga-Spielen sitze“, sagte Robin Himmelmann im Gespräch mit der Hamburger Morgenpost. Es sei für ihn etwas ganz besonderes, Fußball zu spielen: „Kaum jemand macht mit 30 im Beruf das, was er schon als Kind gemacht hat. Das gibt es vielleicht noch bei Künstlern, aber sonst fast nur im Sport.“

Plan B gab es keinen

Himmelmann erlebte neben Höhepunkten aber auch einige Tiefschläge. Für ihn war dennoch klar, dass er Profi werden wollten: „Ich habe mein Wirtschaftsstudium an einer Fern-Uni mittlerweile abgeschlossen, aber einen Plan B gab es eigentlich nicht.“ Dabei hätte alles schon vorbei sein können: „Wie schnell es gehen kann, habe ich im April 2014 erfahren. Ich wurde eingewechselt, sollte den Rest der Saison spielen und dann ging beim Warmmachen in Cottbus die Schulter kaputt und ich war vier Monate raus.“ Die nächste Chance kam dennoch – und die hat er eindrucksvoll genutzt. Mit 22 Gegentreffern – davon alleine fünf in der Partie gegen den 1. FC Köln (3:5) – ist er ein Garant für die drittbeste Defensive der Liga.

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