Bundesliga

Hilft Ribery dem FC Bayern noch weiter?

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Franck Ribery spielt seit 2007 beim FC Bayern München und zählte von Beginn an zu den Publikumslieblingen. Allerdings stellt sich die Frage: Hat der 35-Jährige mit seiner Vertragsverlängerung eine falsche Entscheidung getroffen?

Nach 84 Minuten war Schluss im Champons-League-Spiel gegen AEK Athen, Rafinha ersetzte Franck Ribery. Der Franzose blieb erneute ohne Tor, sein letzter Treffer in der Königsklasse datiert noch vom März 2015 gegen Shakhtor Donezk – zu wenig für die Ansprüche, die sowohl der Verein als auch der Spieler selbst an sich richten.

Erst eine Vorlage in dieser Saison

Doch es sind nicht nur die Treffer, die fehlen: In 911 Minuten der Spielzeit 2018/19 konnte Ribery erst einen Treffer vorbereiten, es war ein äußerst zweifelhafter Elfmeter, den er gegen die TSG Hoffenheim (3:1) am ersten Spieltag herausholte. Im vergangenen Jahr schon gelangen ihm nur noch wettbewerbsübergreifend jeweils sechs Treffer und Vorlagen. 2016/17 noch kam war er deutlich gefährlicher, wie sechs Tore und 18 Assists zeigten.

Weiterhin nicht einverstanden mit der Rotation

Zudem fehlen die Spritzigkeit und Dynamik, die sein Spiel jahrelang ausgezeichnet haben. Ribery meidet enge Zweikämpfe, womöglich nach vielen Verletzungen auch aus Angst um seine Gesundheit. Trotzdem will er jede Partie bestreiten, zeigt sich nach Ein- oder Auswechslungen oder Rotationsmaßnahmen bockig und wenig einverstanden. Für Trainer Niko Kovac eine schwierige Personalie, die er handlen muss – und die ihm die Arbeit beim FC Bayern nicht erleichtert. Die Zweifel daran, ob Ribery noch weiterhilft und die Vertragsverlängerung bis 2019 beiden Seiten gut tat, wachsen mit jedem schwachen Auftritt.

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