2. Bundesliga

Hilbert moniert „intern zu viele Unruhen“ beim VfB

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Der VfB Stuttgart empfängt am morgigen Samstag die SpVgg Greuther Fürth am 7. Spieltag der 2. Bundesliga. Für Roberto Hilbert ist es eine besondere Partie. Als Profi spielte er für beide Klubs, feierte mit den Schwaben seine größten Erfolge. Heute arbeitet er im Nachwuchs beim Kleeblatt. Gewissermaßen ärgert ihn das Aufeinandertreffen der Vereine.

„Der Abstieg hat mich extrem geärgert, schließlich bin ich VfB-Fan“, so der Ex-Nationalspieler gegenüber den Stuttgarter Nachrichten. „Das war nicht nötig.“ Dennoch sieht der 34-Jährige den zweiten Absturz in das Unterhaus binnen drei Jahren wohl als durchaus nicht unlogische Folge einer Gesamtentwicklung innerhalb des Klubs. „Es gab intern zu viele Unruhen im Verein, das hat sich auch aufs Sportliche niedergeschlagen“, ist Hilbert überzeugt. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten bestimmten außersportliche Themen häufig die Schlagzeilen.

„Wir werden sehen, wie das Umfeld reagiert“

„Fehler wie das ausgefallene WLAN bei der Mitgliederversammlung, das sind Dinge, die nicht von ungefähr kommen“, so Hilbert. Er wünscht sich, dass der VfB Stuttgart in der aktuellen Personalkonstellation wieder zur Ruhe kommt. Dabei setzt er große Hoffnungen auf seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Thomas Hitzlsperger, der als Sportvorstand viele Zügel in der Hand hält. Zufriedenheit herrscht bei Hilbert auch mit der bisherigen Arbeit von Neu-Trainer Tim Walter. Immerhin steht der VfB nach sechs Spieltagen an der Tabellenspitze. „Wenn es mal nicht mehr rund läuft, werden wir sehen, wie das Umfeld reagiert“, unkt er allerdings. Als Angestellter von Greuther Fürth hofft Hilbert schon am Samstag auf einen Rückschlag für seinen Herzensklub.

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