Bayer 04 Leverkusen

Herrlich begründet Henrichs-Wechsel

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Wenn ein Eigengewächs einen Klub verlässt, wird dies meistens sehr skeptisch betrachtet. Benjamin Henrichs hätte Bayer 04 Leverkusen mit seiner Flexibilität aktuell wohl helfen können. Doch der Klub ließ ihn im Sommer ziehen. Trainer Heiko Herrlich nannte die Gründe.

Der Blick bei Trainer Heiko Herrlich ging zunächst zurück auf die Spielzeit 2017/18. „Benny war mit seiner Rolle im vergangenen Jahr nicht zufrieden, was auch verständlich war“, so der ehemalige Profi in rp-online über Benjamin Henrichs. Allerdings kam der Außenverteidiger nicht zu den gewünschten Einsätzen, Herrlich und er fanden nicht zueinander: „Er wollte absoluter Stammspieler sein und hat sicherlich auch immer sein Bestes gegeben, doch auch ihm sind Fehler unterlaufen.“ Welche das waren, führte der Coach nicht näher aus.

Henrichs hätte Chancen bekommen

Henrichs beschäftigte sich mit einem Wechsel und nutzte die Chance, als der AS Monaco anklopfte. Dabei hätte er wohl seine Einsätze bei Bayer bekommen: „Im Sommer habe ich ihm gesagt, dass er seine Chance bekommt, doch er wollte unbedingt weg.“ Am Ende überwog die wirtschaftliche Vernunft: „Wir haben dann entschieden, das gute Angebot von Monaco anzunehmen, denn wir haben ja Mitchell Weiser geholt.“

Herausforderung Außenverteidigerposition

Problematisch war in diesem Zusammenhang die Verletzung von Panagiotis Retsos, der als Innenverteidiger auch auf der rechten Verteidigerseite agieren kann. Der Grieche zog sich einen Sehnenriss zu und absolvierte noch kein Pflichtspiel in dieser Spielzeit. Ob Bayer im Winter auf dieser Position nachlegen müsse, ließ Herrlich offen: „Die Herausforderung auf den Außenverteidigerpositionen bleibt natürlich, immerhin kehrt Retsos bald zurück. Tin Jedvaj sieht sich als Innenverteidiger, kann aber auch dort spielen.“

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