Bundesliga

Hellmann: Deshalb wird die Eintracht nicht zum Namen „Waldstadion“ zurückkehren

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Eintracht Frankfurt hat sich mit der Stadt geeinigt und die Nutzungsrechte über die Commerzbank Arena ab Sommer 2020 gesichert. Manch ein Anhänger träumte bereits von der Rückkehr zum Namen „Waldstadion“. Vorstand Axel Hellmann sieht diesen Wunsch aber – aktuell zumindest – nicht erfüllbar.

Heißt die Commerzbank-Arena möglicherweise schon bald wieder Waldstadion? Manch ein Fan fing davon an zu träumen, nachdem sich Eintracht Frankfurt die Nutzungsrechte von der Stadt gesichert hat. „Man darf aber nicht vergessen, dass die Stadt eine finanzielle Erwartung an uns hat, die wir erfüllen müssen. Die ist in einem zwar verträglichen, aber dennoch herausforderndem Umfang“, erklärte Axel Hellmann im Gespräch mit Bild.

Rückkehr zum Waldstadion?

Die Eintracht wird zwar mehr Geld, auch durch Konzerte und andere Events, einnehmen. Dennoch ist der Klub auch weiterhin auf weitere Millionen angewiesen: „Wir können es uns schlicht nicht erlauben, auf die Namensrechts-Vergabe an einen dritten zu verzichten.“ Hellmann nannte den Ausnahmefall, der die Rückkehr zu dem alten Namen ermöglichen würde: „Es sei denn, es gibt einen Kreis von Personen, die das finanziell kompensieren, damit der Name Waldstadion bleiben kann.“

Hellmann erteilt Absage

Der Vorstand der Eintracht dämpfte allerdings diese Erwartungen: „Gegenwärtig sehe ich diesen Kreis nicht.“ Die Anhängerschaft wird daher auch zukünftig mit den großen gelben Buchstaben der Commerzbank auf dem Stadiondach leben müssen: „Deshalb werden wir das Namensrecht auch in Zukunft an ein Unternehmen vergeben.“

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