Bundesliga

Heldt über 96-Niederlage in Leipzig: „Ein Tag zum Ärgern – aus vielerlei Hinsicht“

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Hannover 96 will auf der Leistung gegen RB Leipzig aufbauen, hadert aber mit zahlreichen unnötigen Fehlern und mangelnder Chancenverwertung.

Drittes Spiel und endlich drei Punkte: RB Leipzig hat nach dem Stotterstart in die neue Bundesliga-Saison dank Timo Werner den ersten Sieg gefeiert. Das Team von Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick bezwang Hannover 96 mit 3:2 (2:1). Yussuf Poulsen (9.) sowie Werner (40./63.) mit seinen ersten Saisontreffern erzielten die Tore für die Gastgeber. 96-Stürmer Niclas Füllkrug (13.) und Verteidiger Miiko Albornoz (65.) trafen für die Gäste. Doch ihre Treffer reichten nicht zum Erfolg der Niedersachsen, die mit zwei Zählern weiter sieglos sind.

Breitenreiter: Bis auf wenige Momente ein Top-Auswärtsspiel

Hannovers Trainer Andre Breitenreiter hat sich mit der Leistung seiner Spieler grundsätzlich einverstanden gezeigt, vor allem in Sachen Mentalität. Deshalb ist der 44-Jährige auch so enttäuscht von der Niederlage in Leipzig: „Natürlich sind wir enttäuscht, weil wir bis auf wenige Momente ein Top-Auswärtsspiel gemacht haben. Alle Tore sind daraus entstanden, dass wir leichte Ballverluste hatten und Leipzig uns dann per schnellem Umschaltspiel kalt erwischt hat. In der zweiten Halbzeit haben wir das besser gemacht und hinten raus große Moral bewiesen. Dieses Spiel hätte heute keinen Verlierer verdient. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Aber das Glück war nicht mehr auf unserer Seite.“

Heldt: Haben Leipzig in die Karten gespielt

Die Art und Weise der Niederlage ist das, was 96-Manager Horst Heldt so erzürnt. „Ein Tag zum Ärgern – aus vielerlei Hinsicht. Das hat nichts mit der Leistung an sich zu tun, aber es ist ärgerlich, dass wir hier heute verloren haben. Leipzig hat nicht gewonnen, weil sie uns niedergespielt haben, sondern weil sie das gemacht haben, was sie exzellent können. Wir haben gerade in der ersten Hälfte Ballverluste in der Mitte gehabt, die gegen so eine Mannschaft tödlich sind“, erklärte er nach dem Spiel. Für Heldt hätten die Niedersachsen einen Punkt verdient gehabt.

Anton: Unsere Fehler wurden bestraft

Auch Hannovers Kapitän Waldemar Anton sieht die Niederlage vor allem in den zu leichten Fehlern begründet, die die 96er begangen haben. „Wir hatten mehr Spielanteile und mehr Ballbesitz, aber haben dann leider einfache Fehler gemacht, die gnadenlos bestraft worden sind. Jetzt gilt es, dass Spiel abzuhaken, drüber zu schlafen und gegen Nürnberg nächste Woche wieder die bestmögliche Leistung zu bringen“, blickte der Innenverteidiger nach vorne.

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