Borussia Dortmund

Heldt: „Dem BVB ist die Leichtigkeit abhandengekommen“

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Nach der Nullnummer im Revierderby gegen den FC Schalke 04 sieht sich Borussia Dortmund viel Kritik ausgesetzt. Horst Heldt, ehemaliger Manager der Gelsenkirchener, äußerte sich bedenklich zur Entwicklung des BVB. Auch im Hinblick auf die Stürmerposition bei den Dortmundern.

Aus den letzten fünf Bundesligaspielen holte Borussia Dortmund nur einen Sieg bei vier Unentschieden, in der Champions League setzte es eine 0:2-Niederlage bei Inter Mailand. Vor allem Trainer Lucien Favre steht öffentlich in der Kritik. Ex-Bundesliga-Manager Horst Heldt sieht die Entwicklung kritisch: „Dem BVB ist die Leichtigkeit abhandengekommen. Es ist nicht mehr selbstverständlich, sondern gehemmt. Man hat das Gefühl, dass das zur Zeit mit wenig Überzeugung stattfindet“, sagte Heldt im Sport1 Doppelpass.

Stürmerposition in der Diskussion

In die Auswechslung von Mario Götze wollte der 49-Jährige hingegen nicht zu viel interpretieren. Der Offensivspieler zeigte sich nach seiner Auswechslung äußerst unzufrieden, ein Handschlag mit Lucien Favre blieb aus. „Der Trainer fokussiert sich auf das Spiel. Da kann auch alles intakt sein“, nahm Heldt den BVB-Coach in Schutz. Dass Götze aber nach der Verletzung von Mittelstürmer Paco Alcacer in der Spitze ran muss, sei wie beim FC Bayern „ein Risiko in der Kaderplanung.“ Für den Spanier gibt es im Kader von Borussia Dortmund keinen nominellen Ersatz. „Darüber kann man natürlich diskutieren, aber Favre hat nie wirklich mit einem richtigen Stoßstürmer gespielt. Das ist seine Philosophie.“ Ob Favres Philosophie weiterhin zu Borussia Dortmund passt, dürften die nächsten Wochen zeigen.

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