Bundesliga

Heiß umworbener Upamecano will wohl trotz Coronakrise wechseln

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Welche Auswirkungen die Coronakrise für den Profifußball in wirtschaftlicher Sicht nach sich ziehen wird, lässt sich bisher allenfalls erahnen. Einigkeit herrscht unter Experten nur darin, dass die Ablösesummen gerade im Sommer 2020 geringer ausfallen werden. Ob ein Verein für Dayot Upamecano 60 Millionen Euro zahlt, ist da wohl fraglich.

In dieser Höhe ist aber die Ausstiegsklausel, die der Franzose in seinem Vertrag bei RB Leipzig hat, Medienberichten zufolge festgeschrieben. Die Sachsen können alle Anfragen abblocken, es ist letztlich die Sache des Spielers und seiner Berater, einen Klub zu finden, der die Forderung bedienen will. Allerdings hat Upamecano eine gewaltige Trumpfkarte in seiner Hand: Der Innenverteidiger steht nur bis 2021 unter Vertrag. Wenn er dem Verein gegenüber klar anzeigt, dass eine Verlängerung nicht in Frage kommt, geraten die Sachsen unter Zugzwang.

Arsenal, Tottenham, Barca und FC Bayern

Sie können auf die 60 Millionen Euro pochen und letztlich ganz leer ausgehen. Oder sich auf eine niedrigere Summe einlassen. Dieses Szenario schwebt wohl Upamecano und seinen Beratern vor. Jedenfalls berichtet Sport Bild, dass die Spielerseite bereits habe durchsickern lassen, dass der Wechselwunsch ob der Corona-Pandemie keineswegs ad acta gelegt sei. An Interessenten mangelt es dabei nicht. Der FC Arsenal und die Tottenham Hotspur, der FC Barcelona und nicht zuletzt der FC Bayern können sich eine Verpflichtung wohl blendend vorstellen. Freilich könnten wohl alle Klubs selbst nach der Coronakrise auch die Ausstiegsklausel bedienen. Zumindest, wenn Upamecano die erste Priorität auf dem Transfermarkt wäre. Aber durch die Vertragskonstellation lässt sich bei einem der besten jungen Innenverteidiger in Europa womöglich ein Schnäppchen ergattern. Nur RB Leipzig befindet sich in einer eher schlechten Ausgangslage.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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