1. FC Heidenheim

Heidenheim will mit der „Schablone“ die Erfolgsserie fortsetzen

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Der 1.FC Heidenheim hat in den vergangenen sechs Spielen zwölf Punkte geholt und steht deswegen nun auf Tabellenplatz sechs. Für die Partie gegen den Neunten Paderborn am Sonntag (13.30) gibt es einen konkreten Plan, wie die Serie weiter ausgebaut werden kann. Die Vorschau von fussball.news.

Besonders bei den Unentschieden gegen Köln und St. Pauli (jeweils 1:1) bewies die Mannschaft des 1. FC Heidenheim, dass sie mit Topteams mithalten kann. Dementsprechend optimistisch präsentierte sich Trainer Frank Schmidt und gab auf der Pressekonferenz vor dem Spiel einen Einblick wie der Klub auch gegen Paderborn erfolgreich sein kann. „Wir müssen eine Schablone auf die vergangenen Wochen legen“, forderte er. Konkret bedeutet dies: „Gut verteidigen!“ Außerdem dürfe sich seine Mannschaft „nicht verstecken“ und müsse „in der Offensive Lösungen finden“. Zu offensiv darf Schmidts Team allerdings auch nicht agieren, schließlich verfügten die Paderborner über ein „herausragendes Tempo in der Offensive“, was die Gefahr bei Kontern erhöhe. Auch zeichne die Ostwestfalen generell eine „gute Technik und Torgefahr“ aus, stellte Schmidt fest.

Warnung vor Klement

Besonders gilt dies für Philipp Klement. Der Paderborner Offensivspieler hat bereits achtmal getroffen und ist für Frank Schmidt „der torgefährlichste Linksfuß in der Liga“, ihn dürfe sein Team „im torgefährlichen Raum möglichst nicht abschließen lassen“. Da trifft es sich gut, dass dem Heidenheimer Trainer bis auf Stürmer Robert Glatzel (Muskelfaserriss) alle Spieler zur Verfügung stehen. Zurückgekehrt ist nach seinen Länderspielen für die U 20 auch Niklas Dorsch, der im defensiven Mittelfeld den Aktionsradius von Klement einschränken könnte. „Ich weiß, dass wenn er Sonntag auf dem Platz steht, brennen und alles aus sich herausholen wird“, zeigte sich der Heidenheimer Trainer überzeugt.

Baumgart sieht Heidenheim als Überflieger

Beim SC Paderborn ist die Lage auf Tabellenplatz neun zwar komfortabel, allerdings ist die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart auch seit vier Spielen ohne Sieg. Beim 4:4 gegen Kiel verspielte die Mannschaft vor zwei Wochen eine 3:1 Führung und kam sogar erst in der 90. Minute zum Ausgleich. Was Paderborn gegen Heidenheim erwartet, erklärte Baumgart bei der Pressekonferenz vor dem Spiel: „Heidenheim gehört für mich aktuell zu den besten Mannschaften der 2. Bundesliga. Da kommt ein ganz schönes Brett auf uns zu.“ Dennoch wollen die Ostwestfalen mutig auftreten, den Gegner früh unter Druck setzen, dabei aber auch eine Begegnung bieten, in dem „wir auch die Defensive im Auge haben werden“, so der Trainer. Verzichten muss er auf Torhüter Leon Brüggemeier (Kreuzbandriss), Innenverteidiger Leon Fesser (Oberschenkelzerrung) sowie Mittelfeldspieler Massih Wassey (Trainingsrückstand). In die Startelf zurückkehren könnte allerdings Angreifer Sven Michel, der seine Achillessehnenprobleme auskuriert hat und sich im Training unter der Woche für einen Einsatz von Anfang an empfahl.

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