1. FC Heidenheim

Heidenheim – Duisburg: Zeit für Wiedergutmachungen

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Gescholtene Duisburger werden am Samstag (13 Uhr) vom FC Heidenheim empfangen, der zuletzt ebenfalls ein Dämpfer erhalten hatte. Beide Vereine wollen ihren Fans zeigen, dass sie es besser können.

„Jetzt haben wir zuhause mal ein Spiel verloren, dann soll das nächste Heimspiel gleich wieder Pflicht sein?“, fragte Heidenheims Trainer Frank Schmidt einen Journalisten, der genau das der Pressekonferenz von ihm wissen wollte. Der Bezugspunkt hierzu ist die deutliche 1:5-Heimniederlage gegen den SC Paderborn, die sich Heidenheim vor zwei Spieltagen eingefangen hatte und die es nun Vergessen zu machen gilt.

Duisburg nicht nach Tabellenplatz beurteilen

Der Sieg am vergangenen Spieltag gegen den SV Sandhausen (2:1) zeigte bereits, dass der Tabellensiebte die enttäuschende Partie gegen die Paderborner bereits gut verarbeitet hatte. So stellt das 1:5 nur eine mittelgroße Delle in zuletzt acht Spielen ohne Niederlage dar. Damit es auch gegen den MSV ohne Punktverlust klappt, sei es wichtig, „dass wir Geduld mitbringen. Wir dürfen nicht zu offensiv stehen“, da die Duisburger „schnell umschalten und viele Auswärtsspiele durch Konter sowie gutes Defensivverhalten“ entschieden hätten. Grundlegend sei geboten: „Wir machen nicht den Fehler, Duisburg anhand des Tabellenplatzes zu beurteilen“, so Schmidt. Mittelstürmer Robert Glatzel (verletzt) und Mittelfeldspieler Niklas Dorsch (Gelbsperre) werden gegen Duisburg fehlen, dafür steht Innenverteidiger Timo Beermann wieder zur Verfügung.

Zebras haben das 0:4 aufgearbeitet

Für Gegner Heidenheim setzte es die herbe Niederlage am vorletzten Spieltag, die Wunde der Duisburger ist etwas frischer. Im vergangenen Spiel kassierten die Meidericher eine 0:4-Klatsche von Holstein Kiel. „Ich glaube, die Jungs haben die Niederlage gut verkraftet. Wir haben es gemeinsam analysiert. Niederlagen gehören dazu und es gehört auch dazu, danach wieder zu punkten“, hakte Trainer Torsten Lieberknecht die Begegnung mit Kiel ab. Mut wird die Auswärtsbilanz machen, denn der MSV ist in der Fremde seit sechs Ligaspielen ungeschlagen. Aktuell trennen Duisburg drei Punkte von den Abstiegsrängen, ein weiterer Auswärtsdreier wäre also viel wert. Mit absoluter Sicherheit wird Innenverteidiger Dustin Bomheuer fehlen, der sich gegen Kiel einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Zudem ist der Einsatz von Kapitän Kevin Wolze fraglich, genauso wie der von Sturmtank Boris Tashchy.

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