Bundesliga

Heidel hat nach dritter Heimniederlage auf Schalke Verständnis für Fans

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Schalke 04 hat nach einer drei Spiele andauernden Siegesserie vor der Länderspielpause am Samstagabend gegen Werder Bremen den harten Boden der Tatsachen erreicht. Das 0:2 gegen die Hanseaten war bereits die dritte Heimniederlage in der laufenden Bundesliga-Saison. Die Anhänger quittierten es mit Pfiffen, für die Manager Christian Heidel Verständnis aufbringt.

„Es gibt kein Stadion in Deutschland, in dem eine Mannschaft, die in unserer Situation steckt, ein Spiel verliert und keiner pfeift“, zitiert die Funke Mediengruppe den 55-Jährigen. „Ich fand trotzdem, dass die Leute uns großartig unterstützt haben“, sagte Heidel demnach sogar. Bezogen auf die eingefleischtesten Fans der Königsblauen in der Nordkurve ist diese Beobachtung durchaus korrekt. Im weiten Rund der Veltins-Arena ist allerdings zu spüren, wie deutlich Schalke als Tabellen-16. hinter den Erwartungen hinkt. In der gesamten Vorsaison hatte der Vize-Meister nur zweimal vor heimischem Publikum verloren.

Jetzt dreimal in Folge auswärts

Auch deshalb leerten sich nach dem zweiten Gegentreffer durch Maximilian Eggestein in der 66. Minute die Reihen auch zusehends, bevor das Spiel zu Ende war. „Dass der eine oder andere ein paar Minuten früher geht, ist zwar schade, aber für uns kein Problem“, so Heidel. „Das haben wir zu akzeptieren.“ Die Knappen haben vor heimischem Publikum in inklusive der Champions League fünf Partien nur einen Sieg und ein Remis errungen. Die kommenden drei Partien finden allesamt auswärts statt. Angesichts der Qualität der Gegner muss das aber kein Vorteil sein. Es geht am Mittwoch zu Galatasaray, am Samstag zu RB Leipzig und am darauffolgenden Mittwoch im DFB-Pokal zum 1.FC Köln.

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