Bundesliga

Heidel: Derby-Ausgangslage mit besonderem Reiz

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Für Derbys gilt wohl das gleiche wie im DFB-Pokal: Die Spiele haben ihre eigenen Gesetze. Tabellenstände zählen nicht, alles entscheidet sich in 90 plus x Minuten auf dem Platz. Christian Heidel hofft jedenfalls, dass diese Annahme zutrifft.

Der Manager von Schalke 04 sieht vor dem Revierderby gegen Borussia Dortmund am Samstag gar eine Chance darin, dass der Tabellenführer mit 19 Punkten Vorsprung anreist. „Es ist schön, dass Dortmund ungeschlagen zu uns kommt“, so der 55-Jährige gegenüber dem kicker. „Wir hoffen, die Ersten sein zu können, gegen die der BVB ein Spiel verliert.“ Die eindeutig verteilte Favoritenrolle mache für die Königsblauen „einen besonderen Reiz“ aus, so Heidel. Dabei bräuchte es den im Duell der Lokalrivalen vermutlich gar nicht. Das Spiel könne so oder so einen Stimmungsumschwung herbeiführen, ist sich der Sportvorstand sicher.

Stimmung nicht „künstlich anheizen“

Auf Giftpfeile haben die Verantwortlichen beider Klubs derweil allerdings verzichtet. Heidel und Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sind seit Jahren befreundet, was wohl seinen Beitrag leistet. „Wir fahren beide keinen Schmusekurs, das würde uns sowieso niemand abnehmen“, stellt Heidel dennoch klar. „Wir haben aber nichts davon, die Stimmung künstlich anzuheizen.“ Der Fokus soll auf dem Spiel liegen, die heiße Atmosphäre von ganz allein kommen. Ein Heimsieg gegen den BVB wäre der zweite in Serie für die Königsblauen. Seit Amtsantritt von Heidel zur Saison 2016/17 sind die Schalker im Revierderby ungeschlagen.

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