Bundesliga

Heidel dementiert Draxler-Rückkehr

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Am Samstag kam das Gerücht auf, Schalke 04 wäre an einer Rückholaktion von Julian Draxler interessiert. Manager Christian Heidel dementierte den angeblichen Transfer.

Das Internetportal calciomercato.com berichtete in Berufung auf exklusive Quellen dass Draxler und Schalke bald wieder vereint wären. Der 24-Jährige hatte die Königsblauen im Jahr 2015 für über 40 Millionen Euro Ablöse in Richtung VfL Wolfsburg verlassen, 18 Monate später war er zu Paris Saint-Germain weiter gewechselt. Der französische Edelklub will sich unter Trainer Thomas Tuchel auf einigen Positionen verstärken, weswegen grundsätzlich möglich scheint, dass Draxler zu den Verkaufskandidaten gehört. Aufgrund der Regularien des Financial Fairplay der UEFA ist PSG von Einnahmen abhängig, wenn der Ligue-1-Champion neue Spieler fest verpflichten will.

Heidel schiebt einen Riegel vor

Es habe seitens des Vizemeisters bereits Kontakte mit der Entourage des Nationalspielers gegeben, so der Bericht. Das dementierte Schalkes Manager Christian Heidel der Sport Bild gegenüber. „Ich schätze Julian Draxler sehr. Aber sein Name ist in den Verhandlungen mit Paris wegen Thilo Kehrer nicht einmal gefallen“, stellte er klar. Selbst wenn die Knappen durch den Verkauf von Thilo Kehrer (37 Millionen Euro) genug Geld auf dem Festgeldkonto hätten, um Draxler „nach Hause“ zu holen, ist fraglich, ob dies den treuen Anhängern zu vermitteln gewesen wäre. Nach seinem Wechsel nach Niedersachsen, schlug dem Schalker Eigengewächs seitens der Fans große Abneigung entgegen. Sportlich wäre der WM-Teilnehmer sicher eine Verstärkung für die Mannschaft von Domenico Tedesco gewesen, wenngleich in dessen präferiertem System mit Dreierkette seine Paradeposition auf dem linken Flügel in der Form nicht wirklich existiert.

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