2. Bundesliga

Hecking will vermeiden, was „den HSV in der Vergangenheit umgebracht“ hat

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Der Hamburger SV ist am Dienstagabend im DFB-Pokal in der 2. Runde am VfB Stuttgart gescheitert. Für Dieter Hecking hat der Aufstieg in der 2. Bundesliga absolute Priorität, dennoch hätte der Klub die Mehreinnahmen aus dem Cup gerne eingesteckt. Für den Trainer geht es derweil vor allem darum, die Denkweise rund um die Mannschaft in die richtigen Bahnen zu lenken.

„Nach 90 Minuten haben wir keines der drei Spiele verloren“, zitiert der kicker seine Aussage in Bezug auf das schwere Programm mit Duellen gegen die Verfolger Arminia Bielefeld und Stuttgart. Auf der Alm erstritt sich der HSV ein Remis, im Ligaspiel versetzte das Team dem VfB eine 6:2-Ohrfeige. Das Aus im Pokal soll nun nicht dafür sorgen, dass die Mannschaft aus den Fugen gerät. „Das sind Dinge, die den HSV in der Vergangenheit umgebracht haben“, formuliert Hecking drastisch. „Im Erfolg dachten zu viele zu schnell, es würde so weitergehen.“

Bisher fand der HSV stets die Antwort

Dabei muss gerade nach der Erfahrung der Vorsaison jedem Fan, Spieler und Verantwortlichen beim Hamburger SV bewusst gewesen sein, dass die Mannschaft nicht mit Scheuklappen und frei von Rückschlägen durch die Saison pflügen würde. „Es darf nicht schon wieder nur Schwarz und Weiß geben“, so Hecking eindringlich. Immerhin sieht sich der erfahrene Coach wohl als idealer Trainer, um entsprechenden Entwicklungen entgegen zu wirken. „Ich bin da so was von grau“, scherzt der Castrop-Rauxeler. Seine Mannschaft hat im bisherigen Saisonverlauf stets die richtige Antwort gegeben. Nach Punktverlusten gegen Darmstadt, auf St. Pauli, in Regensburg und Bielefeld holte der HSV in Nürnberg, gegen Fürth, Aue und Stuttgart vier überzeugende Siege mit einem Torverhältnis von 16:2. Das ‚Opfer‘ nach dem Pokalaus könnte nun am Sonntag Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden heißen.

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