2. Bundesliga

Hecking über Jattas Platzverweis: „Für mich keine rote Karte!“

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Im Nordduell bei Holstein Kiel spielte der Hamburger SV knapp 65 Minuten in Unterzahl. Für HSV-Trainer Dieter Hecking war der Platzverweis für Offensivspieler Bakery Jatta mehr als umstritten.

Rechtsaußen Bakery Jatta foulte in der 26. Minute den Kieler Salih Özcan auf Höhe der Mittellinie. Schiedsrichter Christian Dingert zeigte dem Gambier die rote Karte. Für Hamburgs Trainer Dieter Hecking eine äußerst umstrittene Situation: „Für mich ist es keine rote Karte. Man kann Bakery vorwerfen, dass er mit einer Dynamik in den Zweikampf geht, die überflüssig war. Er will zum Ball. Der Gegenspieler will nur blocken, wird gefoult. Es ist ein Foulspiel.“

Hecking fordert mehr Ruhe von Schiedsrichter Dingert

Doch vor allem die in der Folge entstandene Dramatik habe den Schiedsrichter beeinflusst: „Der Sturz geht dann Richtung Koffer von Holstein Kiel. Da ist der Asphalt, das sieht spektakulär aus, die ganze Kieler Bank springt auf. Wenn Herr Dingert mehr Abstand, mehr Ruhe gehabt hätte, hätte er es bei Gelb belassen können“, meinte Hecking, der klarmacht: „Ich hätte es anders bewertet. Aber ich muss es akzeptieren. Durch den Platzverweis sind wir natürlich unter Druck geraten.“ Der Hamburger SV konnte erst in der Nachspielzeit durch den späten Treffer des eingewechselten Timo Letschert ein 1:1-Unentschieden in Kiel retten.

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