Borussia Mönchengladbach

Hecking: Kein Problem mit kurzer Vertragslaufzeit

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Borussia Mönchengladbach hat am Freitag die Vertragsverlängerung von Dieter Hecking bekannt gegeben. Etwas überraschend einigten sich die Fohlen und der Ex-Profi lediglich auf einen Kontrakt bis 2020. Damit hat der Trainer aber kein Problem.

„Ich brauche diese langen Laufzeiten nicht mehr“, zitiert die Bild-Zeitung den 54-Jährigen. „Und ich will auch bei einem Drei-Jahres-Vertrag nicht auf eine mögliche Abfindung schielen, würde es dann doch nicht wie gewünscht klappen.“ Angesichts der herausragenden Saison, die die Gladbacher bisher in der Bundesliga spielen, hatten Beobachter eigentlich mit einem deutlicher nach außen getragenen Vertrauensbeweis des Klubs zugunsten von Hecking gerechnet. „Ich spüre hier außergewöhnliches Vertrauen“, versichert der gebürtige Castrop-Rauxeler dennoch.

Eberl hätte ein Handschlag gereicht

„Wenn alle zufrieden sind, können wir uns gern nächstes Jahr wieder zusammensetzen“, so Hecking. Mit seiner Unterschrift habe er auch eine Art Signal an die Mannschaft senden wollen. Deren „super Perspektive“ spielte wohl eine entscheidende Rolle in der Vertragsverlängerung. Manager Max Eberl betonte derweil, wie sehr er die Arbeit von Hecking und seinem Stab schätze. „Mir imponiert, mit welcher Gier und Lust das gesamte Trainerteam arbeitet und welche Ruhe Dieter ausstrahlt. Da ist eigentlich gar keine Laufzeit nötig, mir hätte auch ein Handschlag gereicht.“ In der Bundesliga gibt es mit Pal Dardai von Hertha BSC einen Trainer, dessen Vertrag im Prinzip unbefristet ist. Hecking, der zu aktiven Zeiten für die Fohlen spielte, übernahm sein Amt im Dezember 2016. Er feiert sein zweijähriges Dienstjubiläum am 21. Dezember bei der Auswärtspartie gegen Borussia Dortmund.

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