Borussia Mönchengladbach

Hecking hadert: Gladbach in Freiburg „überlegen, aber nicht gefährlich“

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Borussia Mönchengladbach hat am Freitagabend mit 1:3 beim SC Freiburg verloren. Für den Tabellenzweiten ist es ein echter Rückschlag. Vor allem, weil die Niederlage vermeidbar wirkte. Trainer Dieter Hecking suchte nach einer Erklärung.

„Wir waren überlegen, aber nicht gefährlich, weil wir im letzten Spieldrittel nicht die Konsequenz hatten, die wir gebraucht hätten, um Freiburg vor Probleme zu stellen“, zitiert die Vereinshomepage den 54-Jährigen. „So waren wir recht leicht zu verteidigen.“ Tatsächlich brachten es die Fohlen auf annähernd 60 Prozent Ballbesitz und zehn Eckstöße (Freiburg hatte drei). Ein Treffer gelang dennoch nur per Strafstoß durch Thorgan Hazard. „Wir haben es nicht geschafft, genug Druck aufzubauen. Deshalb muss man sagen, dass wir verdient verloren haben“, konstatierte Torhüter Yann Sommer.

Lob für die Reaktion nach frühem Rückstand

Der Schweizer stand bereits wenige Sekunden nach Anpfiff im Mittelpunkt. Er holte Luca Waldschmidt von den Beinen, es gab einen folgerichtigen Strafstoß für die Gastgeber. Im Anschluss sei sein Team gut ins Spiel gekommen, stellte Hecking fest. „Unmittelbar danach hatten wir die beste Phase im Spiel.“ Auch der seit Wochen stark aufspielende Jonas Hofmann lobt die Reaktion auf den frühen Rückstand. „Die erste Halbzeit war richtig stark!“. Allerdings befand auch er, dass Gladbach in der 2. Halbzeit die nötige Konsequenz habe vermissen lassen. Für die Elf vom Niederrhein blieb es auch deshalb beim ‚Freiburg-Fluch‘: Seit März 2002 hat sie nicht mehr im Breisgau gewonnen. Abhängig von den anderen Ergebnissen am 9. Spieltag könnte das Hecking-Team in der Tabelle bis auf Platz sechs abrutschen.

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